Stellungnahme
Stellungnahme betreffend den Antrag 2173/A der Abgeordneten Gabriela Schwarz, Ralph Schallmeiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Ich beziehe mich auf Dr. John Campbell einem der bekanntesten und meist aktivsten Corona Publizisten mit mehr als 2 Mio Abonnenten seines Videokanals
https://www.youtube.com/channel/UCF9IOB2TExg3QIBupFtBDxg
Dr. Campbell versucht in seinem Video vom 6.1.2022 der ungewöhnlichen Herkunft der neuen Omikronvariante nachzugehen.
https://www.youtube.com/watch?v=aH1u1GIPU2A
Das ist besonders dahingehend von Interesse, da die neue Variante keinesfalls aus den bekannten Mutationsstrang B.1.1.1 (Alpha, Delta) entstammen kann, auch nicht aus Beta oder Gamma. Würde die Entwicklungslinie direkt zum Urtyp zurückführen wären bis heute etwa 27 Mutationsschritte erforderlich, die völlig im Verborgenen liegen, die aber auch die enorme Veränderung zum ursprünglichen Virus sowie zu allen anderen Strängen ausdrücken.
Die Wissenschaft muss bei allen Erkenntnissen – und Zahlen – nahezu neu beginnen.
Bislang scheint nicht einmal der Mutations-Pfad zu Omikron eindeutig erkennbar zu sein. 3 Möglichkeiten werden diskutiert, versteckt über Menschen ohne Tests, über Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem (HIV), oder über einen Wechsel von Humanvirus zu Tiervirus und wieder zurück (Mäuse) – wobei interessanterweise der 3. Weg als wahrscheinlich angenommen wird.
Studie, pre-print: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1673852721003738
Auf alle Fälle ist zu sagen, dass es zum derzeitigen Stand als völlig unmöglich erscheint, genaue und gesicherte Angaben zur neuen Virusvariante Omikron zu machen, der in UK aktuell schon 96% aller Infektionen zugeordnet werden und die schon in wenigen Tagen und Wochen auch bei uns die Deltavariante völlig zu verdrängen scheint.
Folglich muss es zum momentanen Zeitpunkt auch als gänzlich unmöglich angesehen werden, gesicherte Aussagen zu Wirksamkeit und Effizienz eines Vakzins zu tätigen, das im Körper ja mit mRNA ein Spikeprotein des 2020er „Wuhan-Typ“ erzeugt und folglich daraus auch Antikörper, die in ihrer Art sozusagen als um nahezu 2 Jahre „veraltet“ angesehen werden müssen.
Glücklicherweise darf derzeit aus allen bislang bekannten Zahlenmaterialen von ZA, UK, DK, US die Hoffnung geschöpft werden, dass die neue Variante wesentlich weniger schwere Erkrankungen hervorrufen wird.
In keinem Falle kann bei soviel Unsicherheit eine erforderliche Alternativlosigkeit für das geplante Vorhaben angenommen werden.
Der Start einer zwingenden Verpflichtung muss unumgänglich bis zum Erhalt gesicherter Daten und Erkenntnisse zur neuen Variante zurück gestellt werden.
09.01.2022,
Ing. Hermann Schachner