Stellungnahme
Stellungnahme betreffend den Antrag 2063/A der Abgeordneten Gabriela Schwarz, Ralph Schallmeiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz, mit dem das Epidemiegesetz 1950 geändert wird
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Ein striktes NEIN zu einer Verlängerung dieses Gesetzes!
Viren sind übrigens nicht die einzigen Körperchen, die in Zellen eindringen oder sie verlassen. Es gibt da noch die "Exosome", die erst seit 20 Jahren näher erforscht werden. Sie schleusen verschiedene Stoffe (u.a. Peptide oder RNS-Fragmente) aus der Zelle hinaus o. hinein u. haben in etwa die selbe Größe wie Viren. Manche Exosome können RNS abbauen oder verändern, genau wie Viren. Viren und Exosome sind sich so ähnlich, dass einige Biochemiker vermuten, sie könnten identisch sein.
Virologie ist im Grunde nichts anderes als Gentechnik.
Ein unschönes Beispiel dafür, wie fatal es sein kann, wenn man sich blind auf PCR-Tests verlässt, ist die falsche Keuchhusten-Epidemie, die 2007 in New Hampshire, USA, ausgerufen wurde. Im großen "Dartmouth-Hitchcock Medical Center" hatte Frau Dr. Brooke Herndon wochenlang einen Husten, der nicht weggehen wollte. Als weitere Mitarbeiter ebenfalls zu husten begannen, vermutete man eine Keuchhustenepidemie und ließ alle, die Erkältungssymptome zeigten, etwa 1.000 der über 4.000 Angestellten der Klinik, mit PCR testen. 142 wurden "positiv" getestet, und so begann man, die vermeintliche Epidemie zu bekämpfen. 72 % des Personals wurden geimpft und 1.445 wurden mit Antibiotika behandelt.
Aber ohne Erfolg, die "Epidemie" ging über Monate, bis man nach 8 Monaten auf die Idee kam, Proben von Erkrankten an die staatliche Seuchenbehörde CDC zu schicken. Dort versuchte man den Erreger, ein Bakterium, nach der klassischen Methode anzuzüchten und nachzuweisen. Ohne Erfolg. Daraufhin wiederholte man die PCR-Tests bei 116 der vorher positiv Getesteten. Diesmal war nur noch einer "positiv". Es gab keine Epidemie, der Test hatte falsche Ergebnisse geliefert. Die Ärzte waren überrascht, doch sie sagten, sie würden künftig keinem Test mehr blind vertrauen. In Zeiten von C haben sie die Lektion aber offenbar schnell wieder vergessen.
Zumindest in Schweden scheint man bereit zu sein, dazu zu lernen: Ende August 2020 teilte die Stockholmer Gesundheitsbehörde mit, dass sie die C-Statistik korrigieren muss, weil 3.700 Schweden fälschlicherweise mit PCR-Tests "positiv" getestet worden waren. Die Labore konnten nicht zwischen niedrigen Viruskonzentrationen u. negativen Proben unterscheiden. Die Leistungen der Tests seien einfach zu schlecht, hieß es bei der PR-konferenz.
Um Verwechslungen zu vermeiden, muss ich darauf hinweisen, dass es im wesentlichen drei Verfahren zum C-nachweis gibt: Man sucht entweder Virusbestandteile per PCR, "virustypische Eiweiße" (sogenannte "Schnelltests") oder die Antikörper, die das Immunsystem dagegen gebildet hat (Immunglobuline).
Die klassische Methode zum Erregernachweis - egal ob Bakterien oder Viren - ist die, dass man Material nimmt (Blut, Gewebe, Körperflüssigkeiten), in dem der Erreger vermutet wird. Das Material wird aufbereitet und auf Nährboden gegeben, wo sich der Erreger wohlfühlt und vermehrt. Danach muss er "isoliert" werden, also vom Rest getrennt, etwa durch zentrifugieren. Dabei setzen sich verschiedene Materialien in verschiedenen Schichten ab. Beliebt ist auch die Trennung durch elektrische Felder, die sogenannte "Elektrophorese". Wie man sich denken kann, ist das ein langwieriger Prozess, u. bei Viren ist er noch komplizierter als bei Bakterien.
Der PCR ist spezialisiert auf die millionenfache Vermehrung von Nukleinsäuren, denn das ist der Stoff, aus dem Gene gemacht sind. PCR heißt "Polymerase Chain Reaction".
Als in den 80er Jahren der PCR-Test auf den Markt kam, jubelten die Genforscher u. die Virologen, denn nun war es einfach, Viren beliebig zu vermehren, bis man genug zusammen hat für eine Bestimmung. Damit meinte man, ganz einfach Diagnosen stellen zu können. Doch das erwies sich als Trugschluss, was der Erfinder, Kary Mullis, auch schon vorhergesagt hatte. Es gibt nämlich eine Menge Probleme, die von den Virologen gerne unter den Tisch gekehrt werden:
Polymerasen sorgen u.a. für die Verdoppelung von der DNS im Zellkern, damit der sich teilen u. somit ein Lebewesen wachsen kann. Man findet sie in jedem Lebewesen. Beim PCR werden in einer Maschine zunächst Genbruchstücke, egal ob körpereigene oder von einem Virus, aufgespalten u. dann mittels der Polymerase verdoppelt. Das nennt man einen "Zyklus". Das Ganze wird in einer Kettenreaktion (daher "chain reaction") 20- 50 mal wiederholt. Wir bekommen also mit jedem Zyklus erst zwei, dann vier, dann acht, dann 16 usw. mal so viele neue Genbruchstücke (Gensequenzen) wie zu Beginn des Vorgangs. Wie oft dieser Zyklus nun wiederholt wird, hängt von der Empfehlung der Hersteller ab u. kann an der Maschine eingestellt werden. Diese Einstellung, der sogenannte "ct-Wert", entscheidet die Empfindlichkeit des Tests, wie wir noch sehen werden.
Entscheidend ist die Zahl der Zyklen
Richtig eingestellt funktioniert der Test recht gut, solange er nicht zu Diagnosezwecken missbraucht wird, u. wird zum Beispiel für Genanalysen u. Abstammungsgutachten verwendet. Stellt man aber zu viele Zyklen ein, wie im Fall der oben beschriebenen Keuchhusten-"Epidemie" geschehen, bekommt man für fast jede gesuchte Gensequenz positive Ergebnisse, auch wenn nur wenig oder gar kein Ausgangsmaterial vorhanden war. Die höhere Empfindlichkeit wird erkauft mit einer höheren falsch-positiv-Rate. Wie die C-tests jeweils eingestellt werden, bleibt den Laboren überlassen und wird nicht bekannt gegeben.
Inzwischen weiß man auch, dass die "Viruslast", also die Menge der vorhandenen Viren einer Probe, entscheidend dafür ist, ob man jemanden anstecken kann. Zeigt der Test schon bei einem ct-Wert von 15 oder 20 Zyklen "positiv" an, dann kann der Proband ansteckend sein, ab 30 und höher ist die Viruslast gering bis nicht vorhanden. Man sollte daher 25 nicht überschreiten, Werte über 30 gelten als unseriös. Es zeigte sich weiter bei zwei Studien, dass die Infektiosität mit jedem Zyklus um 33 % abnahm.
Dass positiv Getestete nicht zwangsläufig ansteckend sind, gibt auch der Testhersteller Olfert Landt, Chef von TIB-Molbiol, zu. In einem Interview sagte er, etwa die Hälfte von ihnen sei wegen zu geringer Viruslast nicht ansteckend. "Um gefährlich für Dritte zu sein, müsse man 100-mal mehr Viruslast in sich tragen als die Nachweisgrenze der Tests." Eingesperrt wird trotzdem.
Die ct-Werte der Labors werden nirgends ausgewiesen, weder bei einem positiven Ergebnis, noch in den Statistiken des RKI. Der ct-Wert ist also ein ideales, nicht nachprüfbares Mittel für die Manipulation der Testergebnisse im großen Stil.
Das wirkt sich folglich auf die falsch-positiv-Rate aus: Traumwerte von "nur" 1-2 %, wie die Testhersteller behaupten, lassen sich mit 15-20 Zyklen leicht erreichen. Testet man später in den Labors mit 40 Zyklen, dann kann der Anteil falscher Ergebnisse bis 96% steigen. Deshalb haben über 85% der getesteten Personen keine Symptome und sind demselben Grund weder krank noch ansteckend, nämlich weil sie nur wenige oder gar keine Viren haben.
Auf der Webseite des Deutschlandfunks kann man nachlesen, dass laut der "New York Times" zu hohe ct-Werte für einen Großteil der Positivenzahlen der USA verantwortlich sind. Man solle Tests mit mehr als 30 Zyklen als ct-Wert grundsätzlich als "negativ" ausweisen. Die meisten Tests arbeiten mit 40 Zyklen, der Drosten-Test sogar mit einem ct-Wert von bis zu 45, wie Drosten selbst angab. Es ist also kein Wunder, dass man weltweit so viele "Infizierte" ohne jedes Symptom findet.
Am 14.12.2020 warnte die WHO endlich vor zu hohen ct-Werten bei den Tests und forderte die Labore und Behörden auf, den ct-Wert bei jedem Test mit anzugeben. Ob das umgesetzt wird, bleibt abzuwarten, denn die WHO ist keine staatliche Institution, auch wenn sie so auftritt, sondern nur ein privater Verein ohne Weisungsbefugnis.
Doch auch mit weniger Zyklen kann der PCR auf Sequenzen oder Bruchstücke anderer Viren oder auch körpereigener Zellen, also auf Exosome, positiv anzeigen. Wikipedia schreibt dazu, der Test erkenne alle Lebensformen mit zufällig demselben Genfragment.
Der Test hat aber noch mehr Probleme: Er kann nicht nach neuen, unbekannten Gensequenzen suchen, sondern nur das nachweisen, was man ihm vorher eingibt. Das geschieht mittels zweier sogenannter "Primer", das sind Markierungen, die festlegen, welche Genabschnitte von wo bis wo dupliziert werden. Um ein neues Virus zu suchen, muss man erst mal Gensequenzen bekannter Viren nehmen. Findet man Übereinstimmungen, dann setzt man die im Computer so zusammen, wie man glaubt dass es "passt". So wird ein "neues Virus" definiert - aber nicht wirklich "gefunden".
Ein komplettes Virus kann der Test schon gar nicht nachweisen, da der genetische Code von Viren viel zu lang für den PCR ist. Das C-19-Virus hat, wie alle C-viren, eine Länge von ca. 30.000 Basenpaaren (bp). Ein Basenpaar ist die kleinste Einheit des genetischen Codes und entspricht beim Computer einem Bit. Zum Vergleich: die menschliche DNS hat etwa drei Milliarden bp.
Der PCR-Test funktioniert im Allgemeinen nur bis 3.000 bp. Für die Sars-C2-Suche wählt man zwei kleine Bruchstücke des Virus, die man für typisch dafür hält. Die Genschnipsel sind nur 76 bzw. 100 bp klein, das sind 0,6% des Virus. Die restlichen 99,4% des Virus werden nicht überprüft und fallen unter den Tisch. Findet man die Gensequenzen, gilt der Test als "positiv". Es ist im Grunde skandalös zu behaupten, man "findet" ein bestimmtes Virus, wenn man gerade mal 0,6% davon nachgewiesen hat!
Bei den C-viren kommt noch eine weitere mögliche Fehlerquelle hinzu: Der PCR kann nur DNS reproduzieren, C-viren sind aber RNS-Viren. Die RNS wird vor dem PCR erst einmal in DNS umgewandelt (RT).