Stellungnahme
Stellungnahme betreffend den Antrag 2173/A der Abgeordneten Gabriela Schwarz, Ralph Schallmeiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Sehr geehrte Damen und Herren,
voranstellen möchte ich, dass ich es sehr berechnend – im negativen Sinne – empfinde, dass ein neuerlicher Gesetzesentwurf eingereicht wird und knapp 20.000 geschriebene Stellungnahmen gefühlt unter den Tisch fallen. GANZ EHRLICH – WAHRHEIT:
Wollen sie das Volk hören oder hörig machen?
Unverändert ist, dass ich meine Stimme nutze und meine Stellungnahme GEGEN das Covid-19-Impflichtgesetz abgebe – weil es schlicht und ergreifend – egal, welche Änderungen sie vorgenommen haben, keine PFLICHT sein darf. Aus ethischen, moralischen Gründen – denn selbst, wenn Menschen eine Impfbefreiung bekommen, hat es so einen Beigeschmack von BEHINDERUNG/AUSGRENZUNG/ABSTOSSUNG.
DAS wollen SIE?
ICH will das keinesfalls – nicht für mich, nicht für meine Familie, nicht für meine Freunde, nicht für meine Menschen!
Ich kenne inzwischen einige geimpfte Menschen, die aus gesundheitlichen Veränderungen seit der Impfung ANGST vor einer neuerlichen Impfung haben. Für den Fall, dass Sie also glauben, dass dieser Gesetzensentwurf NUR mit den Ungeimpften etwas macht, möchte ich Sie hierauf aufmerksam machen.
Also: nochmals:
Ich bin für ImpfFREIheit!
Ich bin GEGEN das COVID-19-Impfpflichtgesetz!
Gerne wiederhole ich mich und hoffe doch stark, dass Ihre Systeme mit Wiederholungen umgehen können und vor allem ERNST nehmen, was die Bürger beschäftigt.
Also:
Weder gesundheitlich noch gesetzlich ist eine derartige Gesetzesänderung zulässig.
Nochmals zu den gesundheitlichen Gegenargumenten:
- Geimpfte Menschen sind weiter Überträger UND Erkranken – damit führt das Impfen zu KEINER Eindämmung.
- Die verabreichten Dosen sind weiter nur in einer BEDINGTEN Zulassung.
- Die Nebenwirkungsstatistik zeigt bereits JETZT eine überdimensionale Mortalität bzw. schwere Krankheiten.
- Sprach man ursprünglich von „Gefährdeten Gruppen – Menschen über 65“ sollen jetzt auch weniger gefährdete Menschen gezwungen werden. Das Verhältnis Risiko-Nutzen würde in jedem Fall gegen eine Impflicht sprechen.
- Ich kenne viele Corona-Genesene und noch (und ja – Menschen sterben) keinen Corona-Toten. Entsprechende Alternativversorgungen wurden in dem Zusammenhang erfolgreich eingesetzt und angewendet – d.h. es GIBT auch Alternativen von denen man medial nichts hört!?
- Die gesellschaftlichen Verängstigungen führen zur Vereinsamung und schon vor Jahren hat Manfred Spitzer in seinem Buch „Einsamkeit - Die unerkannte Krankheit“ darauf hingewiesen, wie krankheitsfördernd es ist, wenn Menschen isoliert werden. Ist dies bisher durch Lockdowns passiert, wird dies mit der Debatte um die Impflicht einmal mehr unterstützt – für Geimpfte UND Ungeimpfte.
- Selbst in einer wissenschaftlichen Studie, die Raphaell Bonelli (Wiener Psychiater) vom RPP-Institut vorgestellt hat, verweist er auf den Effekt der Angst einer Schwächung, welche wohl nicht nur auf Covid-Erkrankungen eine negative Auswirkung hat.
- Dr. Christian Schuber (Arzt, Spezialist für Neuroimmunologie) verweist ebenso auf die Thematik der Immunschwächung durch Angst. Die aktuell propagierte Impfpflicht löst Ängste aus, verstärkt vorhandene Ängste – bei Ungeimpften als auch Geimpften.
- Die Entwicklungen und Schwächungen der Wirtschaft und damit der Gesellschaft haben ebenso zu einem Anstieg an häuslicher Gewalt, des Suizids und der Verschlechterung der kindlichen Psyche geführt. Die so angekündigte Game-Changer-Situation und neue Freiheit für Geimpfte ist leider nicht aufgegangen und führt zurück zur schon bekannten Frustration.
Nochmals zu den gesetzlichen Gegenargumenten:
- Allein der Nürnberger Codex untersagt eine derartige Impflicht und sollte Grund genug sein, dies nicht einmal anzudenken!
- Die ganze Corona-Maßnahmen-Politik fußt auf Verordnungen und die sind per se noch kein Gesetz….und lassen die Menschen das doch glauben, was aus meiner Sicht auch gesetzeswidrig ist.
- Die Impfterminzusendungen bedürfen eines Datengesetzes-Bruchs und auch hier kann man nur von Gesetzesentgleisung sprechen.
Neben den oben angeführten Argumenten stelle ich in Frage, inwiefern offiziell geteilte Daten/Handhabungen im Zusammenhang mit der Pandemie der Wirklichkeit entsprechen:
- So wurden bereits zu Beginn der Pandemie Menschen als Coronatote vermerkt, selbst, wenn die Todesursache eine andere wahr – jedoch eine positive Testung gegeben war.
- Ebenso erscheint es unzulässig, Geimpften den Impfstatus im Zuge einer intensivmedizinischen Behandlung abzuerkennen – um die Statistik schön zu färbeln – nach dem Motto: Es sind vor allem Ungeimpfte in hospitaler Versorgung!?
- Wie kann es sein, dass bereits VOR einer Impflicht im Gespräch ist, ungeimpften Ärzten die Berufsausübung abzusprechen und ungeimpften PatientInnen eine Gesundheitsversorgung zu erschweren?
Nochmals und nochmals und nochmals: Ich lehne eine Impfpflicht gegen COVID 19, mit den vorgesehenen MRNA Impfstoffen und auch SONSTIGEN Impfstoffen vollumfänglich ab.
Von Mensch zu Mensch,
Theresia W. Nestlang