Stellungnahme
Stellungnahme betreffend den Antrag 2173/A der Abgeordneten Gabriela Schwarz, Ralph Schallmeiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Nationalrates!
Nein zu einer Impfpflicht mit Impfstoffen, die bis dato noch nicht ausreichend erforscht sind - es können noch keinerlei Langzeitfolgen ausgeschlossen werden. Die Wahl sollte jedem Bürger frei stehen, ob er sich damit impfen lassen will oder nicht - jeder sollte selbst Nutzen/Risiko für sich abschätzen dürfen!
Eine Impfpflicht für Kinder ab 14 Jahren finde ich unverantwortlich! Es gibt noch keine Langzeitstudien, die mögliche Nebenwirkungen/Beeinträchtigungen für diese jungen Erwachsenen ausschließen! Schon gar nicht für die Booster-Impfung! Noch dazu sehe ich keine Relation zum Nutzen der Impfung und dem Infektionsgeschehen bei Kindern!
Es wird immer einzelne Todesfälle geben - in jeder Altersgruppe - 2019 sind in Österreich 5 Kinder an der Grippe verstorben, 2017/18 sogar 9!
Laut AGES ist die vulnerable Gruppe , mit den meisten Todesfällen, über 84 Jahre!
Nein zu einer Impfpflicht mit Impfstoffen, die bereits nach 11 Monaten Nebenwirkungen von über 2,5 Mio. aufweisen - wobei meiner Meinung nach die Dunkelziffer weit höher ist - weil Symptome nicht »zeitnah« zur Impfung aufgetreten sind.
Nein zu einer Impfpflicht mit Impfstoffen, die nicht den gewünschten Erfolg bringen - trotz der Impfung kann das Virus weitergegeben werden und trotz der Impfung ist eine Erkrankung - auch mit schwerem Verlauf! - möglich! Auch jene Länder mit einer extrem hohen Durchimpfungsrate - siehe Portugal, Dänemark, Gibraltar ... - müssen immer wieder die Maßnahmen verschärfen, weil sie hohe Inzidenzen aufweisen. Das bedeutet, dass auch trotz einer Impfung weitere Einschränkungen notwendig sein müssen, um die Lage in den Spitälern zu entschärfen.
Nein zu einer Impfpflicht, wenn nicht festgelegt werden kann, wie viele Impfdurchgänge »verimpft« werden müssen/sollen ...
Die Regierung kann also einfach bestimmen, dass wir vielleicht auch noch den 5./6./7. ... -Stich brauchen, um dann festzustellen, dass das Virus immer noch da ist?
Wie soll es mit zukünftigen »Impfpflichten« aussehen?
Ich, als Bürgerin, habe Angst davor, dass wir uns zu weiteren »experimentellen Impfungen« verpflichten lassen müssen!
Meiner Meinung nach, sollte Wert darauf gelegt werden, dass sich jeder Bürger regelmäßig/täglich testet - egal ob geimpft oder ungeimpft - weil man sich dadurch sofort selbst isolieren kann.
Für mich völlig unverständlich ist auch die »Aussperrung« der Ungeimpften - denn ich bin mir sicher, dass »Ungeimpfte getestete« sicherer sind, als »Geimpfte ungetestete«!
Weiters bin ich der Meinung, dass die Regierung Zahlen verheimlicht und bewusst nicht an die Bevölkerung weitergibt! z.B.: Todesfälle MIT oder an Covid gestorben - »mit« heißt nicht, daran gestorben! - niemand weiß, wie alt diese Personen waren, welche Vorerkrankungen es gegeben hat etc. etc. - das gleiche gilt für Krankenhausaufenthalte und Intensivstation-Belegung - wir werden nicht informiert! Es wird Druck ausgeübt, um sich Impfen zu lassen - warum?
Darüber hinaus denke ich, dass die Politik es seit Jahren verabsäumt endlich in Ärzte, Pfleger, Krankenhauspersonal etc. zu investieren, um diese Berufe attraktiver zu machen! Die Überbelastung des Krankenhauspersonals ist SPÄTESTENS seit der Grippewelle 2017/18 nicht zu übersehen! Dennoch hat man in diesem Bereich NICHTS geändert! Eine Intensivbettenbelegung von 700 Covid-Patienten, die solche drastischen Maßnahmen wie z.B. einen Lockdown hervorrufen, in Relation zu fast 9 Mio. Einwohnern in Österreich ... DAS sollte einem eigentlich zu denken geben!
Mit freundlichen Grüße,
Daniela Ploc-Wallmann
(Zur besseren Lesbarkeit wurde aufs Gendern verzichtet)