Stellungnahme
Stellungnahme betreffend den Antrag 795/A der Abgeordneten Gabriela Schwarz, Ralph Schallmeiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz, mit dem das COVID-19-Maßnahmengesetz geändert wird
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich lehne diese Gesetzesänderung stirkt ab. Die Verhältnismäßigkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen ist nicht gegeben.
Ich verweise in einen mathematischen Vergleich auf nachstehende Quellen in science orf.at sowie der Ages/Ems Covid 19 Sterbe-Datenbank:
Als Beispiel gilt hier eine Gegenüberstellung der Influenza-Epidemie Sterbezahlen 98/99 zur Corona Sterblichkeitsrate 2020 und 2021. Es ergibt sich eine äußerst fragliche Ungereimtheit die dringenst im öffentlichen Diskurs beleuchtet werden sollte.
In diesen Beitrag
Neues aus der Welt der Wissenschaft
ORF ON Science :
News : Medizin und Gesundheit
wurde folgendes erhoben:
"Influenza-Epidemie: Bis zu 6.000 Tote in Österreich.
Das tödliche Risiko ist offenbar noch viel größer als bisher angenommen: Laut einer Analyse sterben in Österreich bei einer Grippe-Epidemie bis zu 6.000 Menschen zusätzlich, vor allem Ältere sind betroffen.
Bisher gingen die Experten davon aus, dass eine Influenza-Welle in Österreich zu 1.500 bis 2.500 zusätzlichen Todesfällen führen dürfte. Doch die echte Zahl liegt weit höher.
'Wir haben eine neue Analyse durchgeführt. Bis zu 6.000 Menschen sterben bei einer solchen Influenza-Epidemie', erklärte der Wiener Experte Kurt Vymazal gegenüber der APA. Eine Impfung sei speziell für Senioren wichtig.
Neue Zahlen durch Influenza-freies Jahr 2001
'Wir sind immer von 1.500 bis 2.500 zusätzlichen Sterbefällen durch im Verlauf einer Influenza-Epidemie ausgegangen. Wir konnten das auch nicht genauer berechnen, weil wir kein gutes Vergleichsjahr hatten. Doch im Jahr 2001 zirkulierte in Österreich das Influenza-Virus nicht. Daher haben wir damit den notwendigen Vergleich', sagte Vymazal.
Heftige Epidemie: 6.100 Tote
Aus den Sterbedaten des Statistischen Zentralamtes ergaben sich bei einer neuerlichen Analyse folgende alarmierende Zahlen: 1998/99 lag die Übersterblichkeit im Rahmen einer heftigen Influenza A-Epidemie bei rund 6.100 Toten (Dezember 1998 bis Februar 1999).
Um die Jahreswende 1999/2000 verursachte eine etwas schwächere Epidemie rund 4.200 Todesfälle. Vymazal: 'Selbst die üblicherweise als weniger gefährlich angesehene Influenza B forderte 1999/2000 in Österreich rund 4.200 Todesfälle.'
Quelle science orf.at"[1]
Ich möchte hier noch bemerken, daß die Zahlen, wie oben vom Urheber angeführt von Dezember 98 bis Februar 99 stammen, das sind also
Influenzatote 6100 in 3 Monaten.
In der Gegenüberstellung hier, die ja bekannten Daten, Quelle:Ages/Grafik: ORF.at/corona
Coronatote 2020 6431 in 9,5 Monaten und
Coronatote 2021 6732 in 12 Monaten.
Wo ist die Verhältnismäßigkeit einer Coronazwangsimpfung gegeben, wenn bei einer starken Influenzawelle bisher dahingehend keine Maßnahmen, Aktionen und Reaktionen stattfanden?
Oder wären nicht auch 20000 Krebstote pro Jahr ein noch dringlicherer Anlaß einer schnellen Impfstoffentwicklung?
Wo bleiben bei einer jährlichen Sterberate von ca. 90000 abzügl. 7000 an Corona verstorbenen, die Maßnahmen für die anderen 83000 Verstorbenen?
Jeder einzelne Mensch ist es Wert gerettet zu werden und viele der 83000 wären noch am Leben gäbe es keinen Alkohol, Pesdizide, Zigaretten, Drogen, Zucker, Fett usw. am Markt. Demokratie aber bedeutet, dass wir frei sind, selbst zu entscheiden was wir unseren Köper zumuten. Wer keine Gennahrungsmittel in seinem Verdauungsapparat will, wird noch viel weniger Genmedikamente im Blutkreislauf wollen. Heute wissen wir, wie sich der Konsum von Genuß- und Suchtmittel auf unseren Körper auswirkt, aber keiner weiß mit Sicherheit, wie sich die genbasierten Impfstoffe in ein paar Jahren im menschichen Körper verhalten werden. Um die Auswirkungen wissenschaftlich beleuchten zu können, wäre es meines Erachtens zwingend notwendig und unumgänglich Freiwillige der Ungeimpften als Vergleichgruppe sicherzustellen. Wenn diese wichtige Vergleichgruppe mit allen Mitteln aufgelöst werden soll, kann keine wissenschaftliche Untersuchung stattfinden, damit ergibt sich die Frage, ob hier etwaige Interessenkonflikte bestunden, die leider so eine bahnbrechende Studie unterbinden wollen. Österreich könnte hier ein rühmliche Vorreiterrolle einnehmen.
Weiters noch ein Blick ins Ausland, die zurückfahrenden Maßnahmen, die VERS Datenbank, die jetzt neu zur Verfügung stehenden bedarfsgerechten Corona Medikamente - all das rechtfertigt keine Impfpflicht mehr. Wie Verantwortungsvoll ist eine Impfpflicht mit einem Notzulassungsmedikament, das nebstbei keinen Beipackzettel aufweist?
Ich bitte Sie, die Coronazwangsauflagen ehrlichen Herzens neu zu überdenken und menschenwürdige, demokratische Schritte zu gehen und das Versprechen, dass es keinen Impfpflicht geben wird, einzuhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Anna Schweinhammer
Direktnachweis:
[1] ORF, "Influenza-Epidemie: Bis zu 6.000 Tote in Österreich", sciencev1.orf.at, 01.01.2010, https://sciencev1.orf.at/science/news/96097, 01.02.2022.
[2]Grafik: ORF.at/corona, Quelle: AGES/EMS:Tote und genesene Fälle in Österreich insgesamt 01.02.2022