COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG (25628/SN)

Stellungnahme

Stellungnahme betreffend den Antrag 2173/A der Abgeordneten Gabriela Schwarz, Ralph Schallmeiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)

Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlaments­direktion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Inhalt

Sehr geehrte Frau Schwarz, Sehr geehrter Herr Schallmeiner, Kolleginnen und Kollegen,

Es ist mir nicht verständlich, wie Sie eine Impflicht mit den vorliegenden Daten begründen können. Ich bezweifle immer mehr, dass es Ihnen hiermit wirklich um die Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen geht. Keine der bisherigen Maßnahmen die in unserem Land gesetzt wurden, wurden auf ihre Verhältnismäßigkeit überprüft.
Es ist eine Schande, dass mittlerweile die Pandemie auf die Ungeimpften geschoben wird, wo wir doch alle noch vor einem Jahr ungeimpft waren und damals auch schon die Pandemie existiert hat. Da Geimpfte genauso erkranken und die Viren weiterverbreiten können, ist für mich vollkommen klar, dass hier die Impfung wohl nicht der gepriesene Gamechanger sein kann. Und vor Allem in Anbetracht der neue Variante Omikron, vor welcher die Impfung noch schlechter schützt als vor den Anderen. Die Impfung ist eigentlich gegen eine Variante spezialisiert, welche schon längst nicht mehr vorherrschend ist und somit darf eine Impflicht nicht durchgeführt werden.
Wenn es tatsächlich um die Gesundheit gehen würde, dann wäre niemals 2G vollzogen worden, sondern 1G, und zwar Getestet. Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass ich zu keiner Zeit jemanden gefährdet habe, da ich mich immer getestet habe und niemals positiv war. Ich kenne jedoch viele Geimpfte (welche sich natürlich nur aus Gründen der Bequemlichkeit impfen ließen) und sich nie getestet haben. Ich kenne sehr viele geimpfte Personen, welche schließlich dann doch an Covid erkrankt sind. Zwar nicht schlimm, aber ich kenne auch keine Ungeimpften, welche schlimm an Corona erkrankt sind. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mit meinen 25 Jahren wohl nicht zur Risikogruppe zähle.
Ich kann auch mit gutem Gewissen behaupten, dass ich bestimmt nicht das Infektionsgeschehen in irgendeiner Weise stark beeinflusst habe, da :
Ich mit meinen 25 Jahren nicht in die Risikogruppe falle, ich mitten im Wald wohne in einer Alleinlage, mein Freundeskreis überschaubar ist und diese ebenfalls in meinem Alter sind und somit nicht in die Risikogruppe fallen, ich ernähre mich gesund und ohne Fleisch und bin nicht übergewichtig (wichtiger Fakt, da wir schon länger wissen, dass das Gewicht eine entscheidende Rolle spielt in der Schwere der Krankheit) . Ich bin mir zu 99% sicher, dass ich niemals ein Intensivbett belasten werde. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass Personen auch mit Dritt-Viert-oder Fünftimpfung und einem Gewicht von 150 Kilo, schlechter Ernährung und kaum Sport eher noch ein Bett belegen würden als ich selbst. Warum werden keine Zwangsfitnesstests gemacht? Übergewichtige Menschen belasten nicht nur jetzt, sondern immer schon unser Gesundheitssystem, jedoch leben wir in einer Gesellschaft, in der jeder selber entscheiden soll, wie er leben möchte. Und das finde ich auch gut so. Ich möchte keinen bevormunden. Ich möchte meinen Frieden und selbst entscheiden, ob ich eine Impfung für mich als sinnvoll erachte oder eben nicht. Vor Allem in Anbetracht der Datenlage. Eine Impfung die kaum länger als vier Monate hält ist demnach wohl die schlechteste Impfung die je am Markt war. Und wenn vermeintliche Experten nicht mal vorhersagen können, wie lange der Schutz anhält, wie können diese dann behaupten, dass Langzeitfolgen ausgeschlossen sind?

Sollten Sie diese Impfpflicht wirklich mit gutem Gewissen durchführen, dann werden Sie ein großes Problem haben. Denn es wird Tausende Beschwerden geben, Pflegepersonal wird kündigen und es wird Aufstände geben, die gerade in der Infektionslastigen Zeit des Winters wohl eher kontraproduktiv sind. Wenn es Ihnen um die Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen geht, dann gehen Sie mit Vernunft vor. Schaffen Sie Vertrauen in die Regierung, Vertrauen in die Medien und lassen Sie einen Diskurs zu. Ich kenne viele Menschen, die sich gerade aus dem mangelnden Vertrauen zur Regierung nicht impfen lassen werden. Sie haben vielleicht einige dazu genötigt mit dieser Drohung der Impflicht sich den Stich geben zu lassen. Aber es bleiben noch sehr Viele übrig, die gerade jetzt keine Lust mehr darauf haben Ihnen irgendein Wort zu glauben.

Hören Sie auf mit dieser Spaltung der Gesellschaft. Lassen Sie unsere Kinder aus dem Spiel. Und fragen Sie sich mal, was Sie hier für einen irreparablen Schaden den Menschen antun.

Ich wünsche mir, dass Sie zur Vernunft kommen und dem Menschen wieder ihre Eigenverantwortung zurück geben. Investieren Sie nicht in Impfpropaganda, sondern ins Pflegepersonal. Denn diese sind diejenigen, die wir momentan am Allermeisten brauchen.

Mit freundlichen Grüßen,
Maria Buchegger

Stellungnahme von

Buchegger, Maria

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