COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG (27250/SN)

Stellungnahme

Stellungnahme betreffend den Antrag 2173/A der Abgeordneten Gabriela Schwarz, Ralph Schallmeiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)

Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlaments­direktion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Inhalt

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Nationalrats,

eine allgemeine Covid19-Impfpflicht ist kategorisch und vollinhaltlich abzulehnen.

Eine Impfentscheidung muss ein höchstpersönliches Gut des Einzelnen
bleiben.

Nach der aktuellen Lage verbleiben zur erfolgreichen Bekämpfung der gesundheitlichen Pandemieauswirkungen nachfolgende Möglichkeiten:

Eine vernünftige Test-Strategie.
Impfen wer sich nach korrekter und ehrlicher Aufklärung ohne jeglicher Beschönigung oder Fehlinformation dafür aus freien Stücken entscheidet.
Selbstkritische und ehrliche Evaluierung und Verbesserung der Impfstoffe. Lockdowns für alle nicht systemkritischen Personen rechtzeitig vor hospitalen Auslastungsgrenzen.
Wenn dies alles wie zu erwarten, auch bei höheren Impfraten, nicht zu einer endemischen Situation führt, muss bis zur Freigabe von bereits im Teststudien befindlichen Medikament zur Symptombehandlung von positiven Fällen weiter auf Isolation gesetzt werden.

Nochmals abschließend der Appell von einer Impfpflicht Abstand zu nehmen, die irreversiblen Schäden für Menschen und Gesellschaft wären enorm und sind bereits absehbar.

Mit freundlichen Grüßen

Samuel Wollanek
Linz

Stellungnahme von

Wollanek, Samuel

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