Stellungnahme
Stellungnahme betreffend den Antrag 2173/A der Abgeordneten Gabriela Schwarz, Ralph Schallmeiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Eine kurze Geschichte zum Nachdenken:
Ein Hirte hatte eine Herde mit vielen Schafen. Eines Nachts fiel ein Rudel Wölfe über die Herde her und zerstreute sie in alle Richtungen.
Glücklicherweise war die Weide groß und weitläufig und bot den Schafen genügend Freiraum, um bis auf wenige alte und gebrechliche Tiere den Wölfen zu entkommen.
Schockiert von den nächtlichen Ereignissen holte sich der Schäfer Rat bei Experten für Herdentierhaltung und erhielt den dringenden Rat, zum Schutz der Herde einen Zaun zu errichten, damit auch die alten und langsamen Tiere bei der Herde bleiben konnten. Diesen Rat hätten sie auch schon anderen Hirten erteilt, denn damit seien gute Erfolge zu erwarten.
Der Hirte kaufte Unmengen von Draht und zäunte seine Herde ein.
Zu seinem Entsetzen wüteten die Wölfe erst recht in der eingesperrten Herde und rissen wahllos Tiere aller Größe.
Die Zaunhersteller hatten inzwischen auf die erhöhte Nachfrage reagiert und begonnen, große Rollen von Drahtzäunen zu produzieren. Die Klügsten unter ihnen kamen sogar auf die Idee, weitere Wolfsrudel im Wald frei zu lassen.
Dem Schäfer, der über die Nutzlosigkeit des Zaunes klagte, rieten sie, zum Herdenschutz ungedingt einen zweiten und erforderlichenfalls auch einen dritten Zaun zu errichten.
Doch wieder konnten die Zäune die Wölfe nicht abhalten und weil die Herde nicht genug Bewegungsfreiheit hatte, wurden auch jetzt wieder junge und kräftige Tiere ein Opfer des nächtlichen Schlachtens.
Ein kleiner Teil der Herde aber hatte es geschafft, trotz aller Barrieren in die Freiheit zu springen und den Wölfen zu entkommen. Zum Leidwesen des Schäfers ließen sich diese kaum mehr einfangen und versuchten, erbittert Widerstand zu leisten. Mit Hilfe von Mitarbeitern der Zaunhersteller konnten sie schließlich in die umzäunte Weide gedrängt werden.
Nach intensiver Beratung mit den Herdentier-Experten entschied sich der Schäfer jetzt dafür, alle Tiere zusätzlich an Pflöcke zu binden, um sie sicher in der Umzäunung zu halten.
Endgültig ihrer Freiheit und Eigenständigkeit beraubt, verstummte bald das letzte schmerzvolle Blöken.
Die frei gewordene Weide in bester Lage wurde von den Zaunherstellern günstig erworben und mit Chalets bebaut, um den vielbelasteten Herdentierexperten und ihren Freunden Erholung zu bieten.
Die Zäune wurden abgerissen und durch solide Mauern ersetzt, um die Wölfe und den wütenden Schäfer, der sich um alles betrogen fühlte, von den Champagnerpartys der Reichen fernzuhalten. Aus diesem Grund bin ich gegen eine Impfpflichtige!!