"Impfpflicht: Striktes NEIN" (3981/SN)

Stellungnahme

Stellungnahme betreffend das Volksbegehren (1179 d.B.) "Impfpflicht: Striktes NEIN"

Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlaments­direktion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Inhalt

Sehr geehrte Damen und Herren!

In einem freien Land wie Österreich darf es keine Impfpflicht geben. Jeder Mensch muss selbst über medizinische Maßnahmen seinen Körper betreffend, entscheiden können und dürfen.

Auch wenn es bereits Impfpflichten gegeben hat (z.B. Pocken), so muss man vergleichen, welche Infektiosität, welche Sterberate der Erkrankung zugrunde liegen, wie gut Impfstoffe schützen (die geimpfte Person selbst, andere Personen - sterile Immunität), welche unerwünschten Wirkungen auftreten können. Kann der Erreger mit einer Impfung eingedämmt oder gar ausgerottet werden? Ausrotten kann man nur solche Viren, deren ausschließlicher Wirtsorganismus der Mensch ist.

Jeder Mensch, der in der Republik Österreich seinen Wohnsitz hat bzw. sich überwiegend aufhält, hat das Recht, sich nach genauer Information für oder gegen eine Impfung zu entscheiden. Jegliche Entscheidung muss als solche akzeptiert werden und darf zu keinerlei Diskriminierung führen.

Zwänge im Gesundheitsbereich sind strikt abzulehnen und moralisch, ethisch mehr als fragwürdig.

Insbesondere bei den aktuell am Markt befindliche Covid-19-Impfstoffen ist eine Pflicht nicht angebracht: jeder Geimpfte kann sich dennoch infizieren, Viren weitergeben. Es handelt sich um keine sterile Immunität und die gebildeten Antikörper sitzen nicht, wie nach Genesung, in den Schleimhäuten der Atemwege. Etliche Rote Hand - Briefe weisen auf schwerwiegende unerwünschte Wirkungen hin, ob Effekte wie beispielsweise ADE auftreten, ist noch gar nicht erforscht. Wer sich also mittels Impfung schützen möchte, der sollte dies jederzeit freiwillig tun können, einen Zwang für alle (mit wenigen Ausnahmen), muss man aber dezidiert verhindern!

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Michaela Ulrich