COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG (40668/SN)

Stellungnahme

Stellungnahme betreffend den Antrag 2173/A der Abgeordneten Gabriela Schwarz, Ralph Schallmeiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)

Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlaments­direktion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Inhalt

Die Entscheidung über eine Corona-Impfung soll meiner Meinung nach auch zukünftig jeder Bürger und jede Bürgerin für sich selbst treffen dürfen. Schlussendlich müssen sie auch mit den Konsequenzen leben. Sowohl eine Corona-Infektion als auch die Impfung kann tödlich enden.

Basierend auf den in meiner Arbeit (siehe Anhang) aufbereiteten und dargelegten Argumente, lehne ich eine gesetzliche Verpflichtung zur Impfung gegen COVID19 in jeder Form strikt ab.

Mit freundlichen Grüßen,

Stefan Gangl


Zusammenfassung der Top-Argumente zur Ablehnung der Impfpflicht- Details siehe Anhang.
- Die Impfpflicht steht in keinem Verhältnis zum Nutzen - Verletzung des Grundrechts zur körperlichen Unversehrtheit.
- Stigmatisierung von Ungeimpften und zum Teil ungerechtfertigte, diskriminierende Maßnahmen zur Erhöhung der Impfbereitschaft - die Impfpflicht ist ein weiteres Beispiel hierzu.
- Die Einführung der Impfpflicht wird die Spaltung Geimpft/Ungeimpft weiter voran treiben und das Zusammenleben auch nachhaltig schädigen.
- Die Impfquote steht in keiner direkten Korrelation mit dem Infektionsgeschehen. Die Impfquote ist also nicht der dominierende Faktor um die Pandemie in den Griff zu bekommen.
- Mit zunehmenden Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit an einem schweren Verlauf zu erkranken. Der Großteil der Sterbefälle an Corona in Österreich ist über 65 Jahre alt (19% der Bevölkerung). Schwere Corona-Verläufe treten bei gesunden Kindern, Jugendlichen und "jungen" Erwachsenen im Allgemeinen nicht auf. Eine Impfpflicht für jüngere Leute ist nicht nachvollziehbar.
- Die Covid19-Impfung mit aktuellen Impfstoffen wirkt, jedoch nicht in dem erhofften Umfang. Auch vollständig Geimpfte können den Virus weitergeben und auch schwer daran erkranken.
- Schwere Impf-Nebenwirkungen treten seltener auf, im Gegensatz zu leichten. Auch Todesfälle in Österreich im Zusammenhang mit der Impfung sind zu beklagen. Ca. 1,6 Tote pro verabreichter 100.000 Impfungen (11 mio. Impfungen, 175 Todesfälle).
- Die Wirkung der Impfstoffe gegen zukünftige COVID-Viren-Mutationen sind ungewiss.
- Es werden neue Impfstoffe und neuartige Impfstofftypen eingesetzt. Spätfolgen können nicht ausgeschlossen werden - repräsentative Daten über jahrelange Beobachtungszeiten existieren schlichtweg noch nicht.

Stellungnahme von

Gangl, Stefan

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