Stellungnahme
Stellungnahme betreffend das Volksbegehren (1179 d.B.) "Impfpflicht: Striktes NEIN"
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich lehne eine Impfpflicht aus vollster Überzeugung ab. Sie darf nicht der einzige „Ausweg“ sein, denn die Entscheidung welcher medizinische Eingriff bei einem Menschen durchgeführt wird, muss unbedingt bei jedem Menschen selbst bleiben. Ein Eingriff ohne Einwilligung ist Körperverletzung und ggf. Fahrlässigkeit bei potentiellen Schäden. Daran ändert auch die gesetzliche Auslegung in Verbindung mit Verwaltungsstrafen nichts, schlussendlich handelt es sich um einen Zwang. Es kann nicht sein, dass unbescholtene Bürger wie Kriminelle behandelt werden, nur weil sie über ihren Körper selbst bestimmen und die Verabreichung einer genbasierten Substanz ablehnen.
Die COVID-19 Impfungen haben bei vielen Menschen Wirkung gezeigt, dennoch lässt sich eine Impfpflicht nicht rechtfertigen, denn:
- Die Impfungen bieten keine sterile Immunität. (Da die Impfung keine sterile Immunität bietet, tritt das Argument des Fremdschutzes außer Kraft, auch wenn die Übertragung verringert werden kann.)
- Die Impfungen verhindern nicht zu 100 % schwere Verläufe, es gibt trotzdem Schäden oder Todesfälle durch eine COVID-19 Erkrankung.
- Die Impfungen sind nicht ohne schwerwiegende Nebenwirkungen und sogar Todesfälle, wenn auch selten (Beispielquelle: Expertenpanel inkl. Impfopfer, organisiert von U. S. Senator Ron Johnson: https://rumble.com/vokrf7-sen.-johnson-expert-panel-on-federal-vaccine-mandates.html )
- Die Impfungen sind nicht für alle Personen vorteilhaft, da der Großteil COVID-19 auch ohne eine solche gut abwehren kann.
- Mittlerweile gibt es bereits Medikamente die z. B. schwere Verläufe verhindern oder behandeln können. „Alternativlos“ (Aussage Mückstein) ist es also alleine in der Schulmedizin nicht, geschweige denn in der Alternativmedizin.
COVID-19 kann zu schweren Erkrankungen und zum Tod führen, dennoch sind bis dato „lediglich“ 1.99 % aller erfassten COVID-19 Erkrankungen tödlich ausgefallen! (Quelle: Offizielle Google Statistik welche die Daten aus Our World in Data, JHU CSSE COVID-19 Data, The New York Times und Wikipedia heranzieht, Stand: 01.12.2021) Hinzu kommt eine vermutlich beachtliche Dunkelziffer, denn es gibt zahlreiche Menschen die ihre Infektion nicht einmal mitbekommen weil ohne Symptome und/oder ihre Infektion trotz Meldepflicht nicht melden. Somit kann davon ausgegangen werden, dass der Prozentsatz an Todesfällen in Relation zu Erkrankten noch niedriger ist.
Des Weiteren rechtfertigt auch die Wirksamkeit der COVID-19 Impfungen nicht die Impfpflicht, denn obwohl vor allem die mRNA Impfstoffe als besonders wirksam und anpassungsfähig angepriesen wurden, zeigt uns die Realität immer mehr, dass:
- Die Wirkung nach etwa 4 Monaten stark nachlässt. (Dieser Abfall der Schutzwirkung fällt mit fortgeschrittener Zeit immer mehr ab.)
- Sogenannte „Impfdurchbrüche“ immer häufiger auftreten.
- Die Impfstoffe ggf. an neue Varianten, wie vielleicht aktuell Omikron, angepasst werden müssen.
Das bedeutet, dass man sich ohnehin schon innerhalb von 4-7 Monaten 3(!) Mal impfen lassen muss, obwohl die Impfstoffe als anpassungsfähig und besonders wirkungsvoll beschrieben wurden/werden, sowie alle 7 Monate (Stand 01.12.2021) einen weiteren „Booster“ erhalten MUSS. Bei einer weiteren Variante könnten noch frühzeitig ein 4. und 5. Stich hinzukommen. Ungeachtet jeglicher Antikörper die man bereits aufgebaut hat, wird man gezwungen die Impfung zum Stichtag 7. Monat zu erneuern! Bei allen anderen Impfungen die wir haben und kennen ist eine sogenannte „Titerbestimmung“ möglich, das soll bei COVID-19 plötzlich nicht aussagekräftig sein? Selbst wenn es unbedenklich ist einen „Booster“ zu erhalten, ist die Notwendigkeit in Frage zu stellen wenn jemand genügend Antikörper hat und somit darf eine Auffrischungsimpfung nicht als verpflichtend alle 7 Monate vorgesehen werden! Das ist ein womöglich unnötiger medizinischer Eingriff der keine Rechtfertigung hat und wohlgemerkt (Steuer-)geld kostet. Das Argument, dass andere Impfungen ebenfalls aufgefrischt werden müssen ist nur bedingt akzeptabel, denn eine Grippeimpfung holt man sich z. B. einmal im Jahr. Eine mRNA COVID Impfung, trotz angepriesener Überlegenheit gegenüber bekannten Impfstoffmodellen, soll gleich 3 bis ggf. bald 4 oder sogar 5 Mal innerhalb von 4-7 Monaten notwendig sein? Das ist absolut inakzeptabel und zeigt, dass die Wirkung der Impfungen nicht das ist was versprochen wurde/wird.
Die Impfpflicht ist ein Armutszeugnis der österreichischen Regierung die im Gesundheitsmanagement schwerwiegend versagt hat. Im Gesundheitssystem wurde massiv eingespart, Intensivbetten abgebaut und der Beruf der Pflegenden immer unattraktiver Dank Personalmangel und schlechter Bezahlung. Wir sehen ein großes Problem auf österreichischen Intensivstationen und warum diese teilweise schon überlastet sind:
- Massiver Personalmangel.
- Von der Gesamtauslastung der österreichischen Intensivbetten sind Stand 30.11.2021 38 % mit NICHT-COVID-19 Patient-/innen belegt. (Quelle: AGES COVID-19 Dashboard Hospitalisierungen) Davon sind viele Menschen durch ihren Lebensstil verschuldet und daher vermeidbar auf der Intensivstation. Das bedeutet, dass diese Patient-/innen zwar nicht überlasten aber von Haus aus das System schon belasten. Die Regierung als auch die Medien versagen tagtäglich in der Aufklärung über tatsächliche Gesundheit und einen gesunden Lebensstil. Mit einem Gesundheitsminister (sowie einem Bundespräsidenten) der selbst Raucher ist, lässt das allerdings die Lage auch recht gut erklären.
- Der Großteil der Patient-/innen auf Intensivstationen mit einer COVID-19 Erkrankung sind vorbelastet durch Übergewicht, Vorerkrankungen sowie ungesunden Lebensstil.
Ich bitte Sie daher noch einmal, lassen Sie die Impfpflicht fallen und vereinen Sie das Volk wieder. Die verursachte Spaltung der Gesellschaft durch Medien und Politik ist verheerend und ohnehin schon schwierig wieder zu reversieren. Wir befinden uns bereits in einer Zweiklassengesellschaft. Diskriminierung sowie Freiheits- und Grundrechtseinschränkungen sind weit fortgeschritten und viele Menschen leiden psychisch sowie existentiell enorm an den Konsequenzen.
Mit freundlichen Grüßen
Maria Scheidleder