COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG (94540/SN)

Stellungnahme

Stellungnahme betreffend den Antrag 2173/A der Abgeordneten Gabriela Schwarz, Ralph Schallmeiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)

Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlaments­direktion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Inhalt

Quelle:m.bpb.de
Gentherapie und Genome Editing
Mittels einer Gentherapie wird genetisches Material in Körperzellen oder -gewebe übertragen, um fehlende oder defekte Funktionen des Organismus wiederherzustellen. Um diesen noch in den 90er Jahren von großen Hoffnungen begleiteten Forschungsansatz ist es sehr ruhig geworden. Das größte Problem ist die Frage, wie die Gene in die Zellen oder Gewebe des Menschen eingebracht werden können. Geforscht wird hier unter anderem mit Viren als Genüberträgern. Die damit verbundenen Risiken – unter anderem, weil Viren sich stark vermehren und unkontrolliert im ganzen Körper ausbreiten können – sind jedoch noch nicht überwunden. 2006 bis 2009 fand in Deutschland eine experimentelle Gentherapiestudie an Kindern mit dem Wiskott-Aldrich-Syndrom (Blutgerinnung und Immunsystem arbeiten nicht korrekt) statt. 2016 wurde bekannt, dass 8 von 9 Kindern, bei denen die Gentherapie anschlug, an Leukämie erkrankten und inzwischen 3 daran gestorben sind. Hier zeigt sich, wie wichtig es ist, die Risiken sehr genau gegen bestehende Behandlungsmethoden (mit Heilungschancen bis zu 95 %) abzuwägen (vgl. Deutscher Bundestag 18/9941).
Über Jahrzehnte wird daran gearbeitet keine Gentechnik im Bereich der Lebensmittelherstellung zu verwenden und in der Landwirtschaft verboten. Nun will man fragwürdige DNA basierte Medikamente fördern. Und alle Anzeichen stehen dafür daß es in Wirklichkeit nicht um medizinische Versorgung geht. Denn die bisherigen Maßnahmen einer Verabreichung einer DNA- Spritze sind so unseriös und so wenig Evidenz basiert das es auf der Hand liegt.

Stellungnahme von

Eggl, Friederike

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