Stellungnahme zu Ministerialentwurf
Stellungnahme zu dem Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Ich darf wie folgt mit den gleichen Worten wie mein Mann, Dr. Gerhard Kögler, zu dem geplanten Gesetz zur Impfpflicht Stellung nehmen:
Wir ÄrztInnen haben immer unsere PatientInnen individuell zu Gesundheitsthemen beraten. Das Gleiche hat auch für die Impfung zu gelten.
In einem aktuellen Rundschreiben der Ärztekammer zur Beratung von Patientinnen/Patienten im Zusammenhang mit der COVID-19-Schutzimpfung - https://bit.ly/3IPunnw - steht:
"Ärztinnen/Ärzte haben sich zudem jeder Information zu enthalten, wenn diese wissenschaftlichen Erkenntnissen oder medizinischen Erfahrungen widerspricht oder nicht den Tatsachen entspricht. Im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Pandemie darf klargestellt werden, dass es derzeit aufgrund der vorliegenden Datenlage aus wissenschaftlicher Sicht und unter Hinweis auf diesbezügliche Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums grundsätzlich keinen Grund gibt, Patientinnen / Patienten von einer Impfung gegen COVID-19 abzuraten."
Das widerspricht dem Grundsatz eines Arztes und des hippokratischen Eids. Wenn ich auf Grund meiner 40-jährigen Erfahrung im Alltag eines Arztes der Meinung bin, dass der vor mir sitzende Patient sich nicht impfen lassen sollte, darf ich nicht gegenteilig berate, auch dann nicht, wenn mir Strafen angedroht werden. Wir wissen alle, dass Kinder und Jugendliche kein Risiko haben, schwer an Corona zu erkranken und es sterben keine Kinder an Corona. Bei dieser Bevölkerungsgruppe ist der Nutzen einer Impfung, insbesondere auch ein Risiko derer mit einbeziehend, äußerst fraglich und aus meiner Sicht abzulehnen.
Gesunde Erwachsene haben ebenfalls ein nur geringes Risiko, schwer an Corona zu erkranken. Bleiben also nur ältere Menschen mit Vorerkrankungen, wie schon jede Menge Studien zeigen konnten, wie z.B. Studien aus den Staaten: Hypertonie, schwere Adipositas, Diabetes, Angststörungen. Dort kann man Überlegungen bezüglich Gen Therapie oder auch bezüglich Impfungen mit Totimpfstoffen, wie schon seit 1 ½ Jahren in China, anstellen.
Wie Studien aus Großbritannien und Schottland zeigen, ist auch bei hoher Durchimpfung mit den Gen Therepeutika wie Pfizer keinerlei Schutz gegenüber einer neuerlichen Ansteckung oder Weitergabe von Infektionen gegeben. Wie Lancet Studien, oder auch BMJ Studien zeigen, sind Geimpfte Menschen genauso ansteckend wie Nicht-Geimpfte. Auch bei Kindern konnte man genau die gleiche Viruslast im Rachen bei Geimpften wie Nicht-Geimpften finden. Vor zwei Wochen sind in Niederösterreich 20 Menschen an oder mit Corona gestorben, davon 12 doppelt oder dreifach geimpft. Die Wirksamkeit dieser Gen Therapie ist also sehr mager, sollte bei gefährdeten Menschen alle 4 Monate aufgefrischt werden. Und auch diese oftmaligen Auffrischen können langfristig zu nicht abschätzbaren Veränderungen unseres Immunsystems führen. Daraus eine allgemeine Impfpflicht abzuleiten, finde ich persönlich beinahe fahrlässig.
Dazu kommt noch, dass es immer bessere Behandlungsschemata für Erkrankte gibt. Ich kenne Allgemeinmedizinerinnen, die auf Grund solcher Schemata Corona Patientinnen zu Hause betreuen und dadurch keine einzige Patientin in ein Krankenhaus einweisen musste. Derzeit werden im Regelfall, durch die Behördlichen Empfehlungen verursacht, die Patientinnen mit ihrer Erkrankung zu Hause alleine gelassen, die Ängste nehmen zu und damit das Risiko für einen schwereren Verlauf mit Krankenhauseinweisung und manchmal auch Intensivstation. Das ist derzeit auch eine Schande für die Medizin.
Aus all diesen Gründen gibt es im Moment nicht den geringsten Grund für eine Impfpflicht, wäre es sogar gegen medizinische Ethik, so etwas auch nur anzudenken. Ich könnte nun hunderte schon dazu existierende Studien anhängen, doch ist dies wahrscheinlich nicht das richtige Medium; bin aber gerne bereit, auf nationaler Ebene für vernünftige Lösungen mitzuarbeiten.
Hochachtungsvoll,
Mag. Lin Huang