COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG (15195/SN-164/ME)

Stellungnahme zu Ministerialentwurf

Stellungnahme zu dem Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)

Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlaments­direktion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Inhalt

Sehr geehrte Parlamentsabgeordnete,

Aus diesen folgenden Gründen lehne ich den Gesetzesentwurf einer generellen Impfpflicht entschieden und vehement ab.

Ich schreibe Ihnen als Arzt, Familienvater und Bürger dieses Landes.

Mit Bestürzung habe ich festgestellt, dass nun tatsächlich eine sogenannte Impflicht für alle Österreicher gesetzlich verabschiedet werden soll. Mit einer Gentherapie die vorsätzlich fälschlich als Impfung verkauft wird (lt. Amerikanischer Gesellschaft für Gentherapie ist die verwendete Impfung eine Gentherapie1) und unzureichend getestet ist, deren Notzulassung abgelaufen ist und keine Begründung zur Verlängerung hatte. Als Familienvater bin ich damit persönlich betroffen und als Arzt, der nach bestem Wissen und Gewissen das Wohl der Menschen im Auge hat, bin ich fassungslos ob dieser Entscheidung.

Ich bezweifle auf der Basis folgender Fakten dass es in diesem Gesetzesentwurf wirklich um die Gesundheit der Bürger geht.

Zu den Fakten:
Die Gefährlichkeit von COVID 19 wurde von Anfang an schwer überschätzt. Eine zunächst angenommene Letalität von 4% war mindestens um den Faktor 20 zu hoch (4).
Trotzdem wurde und wird immer noch massive Angst geschürt, sodass Menschen die Gefährlichkeit dieser Erkrankung um den Faktor 100 überschätzen (5).
Die Zählung von „Coronatoten“ beruht ausschließlich auf einem positiven PCR-Testergebnis innerhalb von 28 Tagen vor dem Tod. Deshalb sind unter den „Coronatoten“ viele Menschen, die definitiv nicht an, sondern mit einer SARS-CoV 2 Infektion verstorben sind, was wiederum zu einer Überschätzung der Gefährlichkeit führt.
Ca. 97% aller als Coronatote bezeichneten Menschen hatten mindestens eine oder mehrere Vorerkrankungen bzw. Risikofaktoren (6).
COVID 19 ist für junge gesunde Menschen, insbesondere für Kinder eine vergleichsweise banale Erkrankung (4). In einem durchschnittlichen Jahr sterben mehr Kinder durch Ertrinken oder an Influenza als in der Pandemie Kinder an COVID 19 verstorben sind (7). Gesunde Kinder sind nahezu ungefährdet. Long COVID ist bei Kindern bis heute nicht nachgewiesen (8).
Die derzeit verwendete Impfung ist eigentlich eine Gentherapie und sollte auch als solche bezeichnet werden (1,2,46,48).
Die derzeit verwendete Gentherapie (Impfung) verhindert keine Infektion mit SARS-CoV 2 (9,10,11,12,13,45,50).
Die derzeit verwendete Gentherapie (Impfung) verhindert bei einer Infektion mit SARS-CoV 2 nicht die Übertragung des Virus auf andere Menschen (14,15).
Die derzeit verwendete Gentherapie (Impfung) verhindert nicht, sondern vermindert lediglich schwere Krankheitsverläufe und Tod. Und das nur über kurze Zeit (max. 2 – 6 Monate)10,11,12,13.
Die derzeit verwendete Gentherapie (Impfung) hat ein eindeutig negatives Nutzen-RisikoProfil bei Kindern (16,17,18,53)! Es ist somit absolut verantwortungslos, Kindern und Jugendlichen eine Gentherapie (Impfung) zu empfehlen bzw. sie indirekt dazu zu zwingen!
Die derzeit verwendete Gentherapie (Impfung) hat kaum bis keinen Einfluss auf die Verbreitung von COVID (19 20,45,50)
Mittlerweile sind gravierende Fehler bei den hastig durchgeführten Zulassungsstudien bekannt (21).
Die natürliche Immunität gegen COVID 19 nach durchgemachter Infektion ist um ein vielfaches besser als die durch die Impfung generierte (22,23,44). Es gibt bis jetzt keinen eindeutigen Nachweis, dass Genesen nach natürlich durchgemachter Infektion überhaupt Überträger des Virus sein können (52).
Die derzeit verwendete Gentherapie (Impfung) ist nicht sicher (19,21,24,48). Die Nebenwirkungen dieser Therapie sind wesentlich häufiger, als bei allen anderen derzeit verwendeten Impfstoffen (24,25). Die Erfassung ist lückenhaft (26), da manche medizinische Institutionen und leider auch Kolleginnen u. Kollegen sich weigern, bestimmte Beschwerden von Patienten auf die Gentherapie (Impfung) zurückzuführen. Obduktionen werden im Todesfall selten bis nie durchgeführt. Die wenigen durchgeführten Obduktionen lassen eine hohe Dunkelziffer vermuten. Die Anzahl und Schwere der unerwünschten Wirkungen steigt mit abnehmendem Lebensalter. Das Nutzen-Risiko Profil ist bei Kindern und Jugendlichen eindeutig negativ! Bei allen anderen Bevölkerungsgruppen ist dies noch nicht eindeutig beurteilbar.
Viele Kolleginnen und Kollegen, die in der Praxis arbeiten, haben sehr schlechte Erfahrungen mit dieser Therapie gemacht. Allein in meiner Praxis für den Bewegungsapparat hatte ich schon dutzende Fälle (Tinnitus, Parästhesien an Extremitäten, Rheumaschübe, Herzmuskelentzündungen, Dysmennorhoe, Fehlgeburten, chronic fatigue syndrom etc.). Ganz zu schweigen von mehrtägigen Krankenständen wegen Arbeitsunfähigkeit durch Fieber,
Gliederschmerzen, Kopfschmerzen etc. Kollegen (die sich nicht trauen, ihren Namen zu nennen) berichten von Kindern, die nach der Impfung intensivmedizinische Betreuung gebraucht haben.
Etwaige Schädigungen durch die Gentherapie (Impfung), die erst zu einem späteren Zeitpunkt auftreten könnten, sind derzeit natürlich noch vollkommen unbekannt. Z.B. ADE, Mikrothromben oder Tumorrezidive (27). Das könnte im Laufe des Lebens zu Problemen bei Infektionen oder auch zu Herzproblemen bzw. Schlaganfall führen. In der letzten Zeit vermehrt aufgetretene kardiale Ereignisse bei jungen Sportlern (28, 51) sowie vermehrte Notfalleinsätze bei Schlaganfall und Herzinfarkt könnten ein erstes Anzeichen dafür sein (29).
Auch gibt es in Europa eine Übersterblichkeit bei unter 45-jährigen (30,32) seit Beginn der Impfkampagne, die nicht auf COVID 19 zurückgeführt werden kann.
Es gibt Hinweise darauf, dass eine Gentherapie (Impfung) zwar die Mortalität bei COVID 19 etwas senken kann, jedoch die Gesamtmortalität erhöht (31,32).
Übergewicht in der Bevölkerung (vor allem auch bei Kindern) hat durch die Maßnahmen deutlich zugenommen. Übergewicht ist aber gleichzeitig einer der Hauptrisikofaktoren für einen schweren COVID Verlauf. Es erhöht das Risiko für eine Hospitalisierung um 113% und das Risiko eine intensivmedizinische Behandlung zu benötigen um 74% (33,34,35).
Zusätzlich ist Übergewicht und Bewegungsmangel einer der entscheidenden Faktoren für ein gesundes Leben (Diabetes, Herzkreislauferkrankungen, Schäden am Bewegungsapparat etc.) und kostet viele, viele gesunde Lebensjahre.
Psychische Erkrankungen wie Angststörungen, Depression, Suchterkrankungen etc. (vor allem auch bei Kindern und Jugendlichen) haben durch die Maßnahmen massiv zugenommen (36). Die einzige relevante Triage, an die ich mich in den letzten 1,5 Jahren erinnern kann, war die auf der Kinderpsychatrie. Wir wissen aus zahlreichen Studien, dass die psychische Gesundheit sich unglaublich positiv auf das weitere Leben auswirkt und die Abwesenheit dieser wieder viele, viele gesunde Lebensjahre kostet.
Die soziale Ungleichheit hat aufgrund der Maßnahmen massiv zugenommen. Es ist seit vielen Jahren evident, dass niedriger sozialer Status und niedriges Bildungsniveau die Lebenserwartung negativ beeinflussen. Vielen Kindern wurden und werden Zukunftschancen genommen.
Es gibt mittlerweile gute, extrem nebenwirkungsarme Möglichkeiten zur Prophylaxe und Frühbehandlung, die viel Leid verhindern könnten und das Gesundheitssystem deutlich entlasten könnten (37,38,39). Trotzdem werden nach wie vor an COVID erkrankte Menschen in Angst, Isolation und ohne medizinische Behandlung sich selbst überlassen!
Ich könnte die Liste noch beliebig fortsetzen. Fakt ist, dass ich mich fragen muss, ob Sie all diese Dinge bei Ihrer Entscheidung zur 2G-Regel und zur Diskriminierung von Teilen der Bevölkerung (vor allem von Kindern über 12 Jahren) berücksichtigt haben?

Abgesehen davon gibt es Grundrechte in diesem Land. Ich bin zwar kein Jurist, aber aus meiner Sicht ist diese Verordnung mit dem Grundrecht absolut unvereinbar, da eine sachliche, evidenzbasierte Begründung für diese Maßnahme komplett fehlt. Ganz im Gegenteil: Bei Berücksichtigung aller Aspekte von Gesundheit und dem Ziel möglichst viele gesunde Lebensjahre für die gesamte Bevölkerung (und vor allem für die uns Schutzbefohlenen) zu generieren, sind diese Maßnahmen komplett kontraproduktiv und schaden mehr als sie nützen. Diskriminierung von Menschen ist sowieso mit dem Grundrecht und den Grundsätzen einer Demokratie nicht vereinbar!


Glauben Sie tatsächlich, dass diese Maßnahme dem Wohle der Menschen und vor allem dem Wohle der Kinder dient?
Wie lautet die medizinische und gesellschaftspolitische Begründung für diese Entscheidung?
Was hat Ihnen meine Tochter getan, dass für sie bestimmte Grundrechte nicht mehr gelten?
Außerdem hat sie seit 1,5 Jahren all die von der Politik verordneten, unsäglichen Maßnahmen brav mitgetragen.
Wer soll durch meine Tochter geschädigt werden?
Glauben Sie tatsächlich, dass meine drei Mal wöchentlich getestete, gesunde, ungeimpfte Tochter, die Gesundheit anderer Menschen mehr gefährdet als ungetestete, geimpfte Menschen (die womöglich Krankheitssymptome aufweisen), aber vom öffentlichen Leben nicht ausgeschlossen werden?
Glauben Sie tatsächlich, dass diese Maßnahme gesunde Lebensjahre „rettet“?
Glauben Sie tatsächlich, dass Gesundheit nur aus negativen PCR-Tests (jetzt ja anscheinend nicht
einmal mehr das) und geimpften = gentherapierten 1,2 Bürgern besteht?
Finden Sie es tatsächlich in Ordnung, gesunde Menschen durch sozialen Druck, Entzug von Freiheitsrechten und öffentlich finanzierter, vollkommen undifferenzierter Propaganda zu einem medizinischen Eingriff zu nötigen? Herr Mückstein, fühlen Sie sich als Arzt nicht auch dem Hippokratischen Eid verpflichtet? Ich gehe davon aus, dass Sie den Inhalt des Nürnberger Kodex42 kennen.
Wie definieren Sie eigentlich Gesundheit (3) ?


Aus diesen Gründen lehne ich den Gesetzesentwurf einer generellen Impfpflicht entschieden und vehement ab.


Mit freundlichen Grüssen,

Michael Amarata

Stellungnahme von

Amarata, Michael

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