Stellungnahme zu Ministerialentwurf
Stellungnahme zu dem Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Ich möchte hiermit meine Stellungnahme zur geplanten Impfpflicht lt. "COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG (164/ME)" abgeben.
Guten Tag Herr Dr. Mückstein,
ich möchte offen und ehrlich zugeben, dass ich im Zuge Ihrer Angelobung als Gesundheitsminister zuerst große Hoffnungen hatte, dass sich alles zum positiven Wenden wird. Dies aus dem Grund, da Sie meines Wissens keinerlei politische Erfahrungen vorzuweisen hatten, sondern bisher als Allgemeinmediziner tätig waren und so aus meiner Sicht viel positives in die Regierungsgeschehnisse hätte einfließen können. Leider wurde ich nach kurzer Zeit schon eines Besseren belehrt und musste mit großem entsetzen feststellen, dass sich meine Hoffnung sehr schnell wieder im Winde verweht hat.
Ich kann gut verstehen, dass die letzten Monate und Jahre für die österreichische Regierung nicht einfach waren. Vor allem zu Beginn, als man noch nicht wusste, was alles auf uns zukommen wird. Die Entscheidungen von Österreich wurden zu Beginn von allen möglichen Ländern und deren Regierung hochgepriesen und wir wurden als Vorbild angesehen. Über die kommenden Monate und sämtliche Maßnahmen u.a. in Form von Lockdown und der daraus resultierenden Einschränkungen, hat sich das Bild von Österreich über die Grenzen hinaus, vor allem aber im eigenen Land sehr schnell zum negativen verändert.
Hauptausschlaggebend hierfür ist meiner Meinung nach der Versuch, die Bevölkerung mit allen möglichen Mitteln in die von der Regierung als einziger Ausweg umworbene Impfpflicht zu drängen. Es war bisher immer die freie Entscheidung eines jeden Bürgers, selbst über seine eigene Gesundheit zu entscheiden und zu beschließen mit welchen Medikamenten und Behandlungen man sich behandeln lassen möchte oder auch nicht. Ich für mich kann sagen, dass ich ein gesundes Immunsystem habe, unsere Tochter selbst positiv auf COVID getestet wurde, ich und meine Familie davon aber verschont wurden. Spätestens ab dem Zeitpunkt haben wir uns regelmäßig mehrfach wöchentlich getestet oder testen lassen und können so von uns selbst mit gutem Gewissen sagen, dass wir stets gesund sind und keinen unserer Lieben gefährden. Weder unsere Eltern die immer als Risikopatienten angesehen werden, noch unsere Kinder, Geschwister, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen oder wildfremde Mitbürger/innen, welchen wir irgendwo über den Weg laufen.
Die Regierung spricht immer davon, dass die Impfung der einzige solidarische Weg ist, um sich und andere zu schützen bzw. der einzig richtige Weg heraus aus der Pandemie ist. Die letzten Wochen und Monate haben aber ganz klar gezeigt, dass dies definitiv nicht der Fall ist, denn trotz steigender Impfquote steigen die Zahlen permanent. Ist doch irgendwie komisch, wenn die Impfung der einzige Weg aus der Pandemie sein soll. Haben Sie sich hier schon einmal die Frage gestellt, was Sie uns tag täglich weis machen wollen und ob Ihre Aussagen nicht selbst schon persönlich hinterfragt werden sollten?
Ich kann sagen, dass ich selbst definitiv kein COVID-Leugner bin, ich in meiner Familie durch unsere Tochter selbst einen positiven COVID-Fall hatte, aber auch in meinem Umfeld viele kenne, welche positiv auf COVID getestet wurden. Alle hatten zum Glück einen milden Verlauf und sind schnell wieder gesund geworden, es gibt aber natürlich auch andere Verläufe, welche nicht so angenehm sind bzw. im Extremfall auch zum Tod führen können. Das ist aber nicht nur bei COVID so, sondern auch bei jeder anderen Krankheit.
Als gesunder Mensch mit mittlerweile fast 40 Jahren, bin ich fest davon überzeugt, dass ich meinen Körper gut kenne und einschätzen kann, was ihm gut tut und was nicht. Und eine Impfung gehört definitiv nicht dazu. Von der Krankheit selbst habe ich absolut keine Angst, was mir aber Angst macht ist die Panikmache der Regierung und der möglichen negativen Folgen aus der Impfung bzw. der geplanten Impfpflicht.
Zum Glück habe ich in meinem direkten Umfeld ausschließlich Menschen mit ausreichend Hausverstand und derselben Meinung wie ich. So konnten wir uns von der aktuellen Spaltung der Regierung fernhalten und werden dies auch weiterhin tun. Auch ich bin einer derjenigen, die regelmäßig auf die Straße gehen um ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen dafür, dass man sich in einem freien Land wie es in Österreich bisher immer der Fall war, auch wehren und seine Meinung kundtun darf und auch soll. Es muss und soll sich jeder seine eigene Meinung über sein Leben und seine Gesundheit machen dürfen. Da brauche ich die Meinung der Regierung nicht. Ich kenne mich, Sie mich aber nicht. Weshalb nimmt sich die Regierung also das Recht heraus, über meine Gesundheit zu bestimmen. Ich habe absolut kein Problem mit allen, welche sich bisher impfen haben lassen oder noch lassen werden und mache da auch keine Unterschiede ob Familie, Freunde oder Bekannte. Ich pflege zu allen noch den gleichen Kontakt, egal welchen Status sie jetzt auch haben.
Als regelmäßig getesteter kann ich zumindest von mir sagen, dass ich mit gutem Wissen mich und auch alle anderen schützen kann und dies mehr als nur solidarisch ist und ich so meinen Beitrag zur Gesundheit in meinem direkten Umfeld beitrage. Dies kann aber jemand mit einer oder mehrfachen BOOSTER-Impfung nicht von sich sagen (sofern nicht zusätzlich getestet). Es wurde ja bisher mehrfach bewiesen, dass auch geimpfte an COVID erkranken können (auch sterben), vor allem aber andere anstecken können. Der letzte Lockdown der ungeimpften hat dies ja mehr als deutlich gezeigt. Wieso sonst, sind die Zahlen an Neuinfektionen nicht gesunken?
Es ist aus meiner Sicht auch absolut sinnlos, dass ich mich als Steuerzahler regelmäßig testen darf und auch will, arbeiten gehen darf und auch will, ich aber nicht dazu beitragen darf, dass es unseren Händlern und Gastronomen gut geht. Im Gegensatz zu geimpften (sofern nicht zusätzlich getestet), kann ich von mir sagen, dass ich gesund bin und so keinen anstecken kann.
Sie fragen sich jetzt vielleicht, was der alles daherredet und stecken mich mitunter auch schon in eine Schublade, ist mir aber ehrlich gesagt egal. Ich kann nur so viel sagen, dass ich in meinem direkten Umfeld, meiner Verwandtschaft und auch im Familien- und Freundeskreis genug Rückhalt habe und so meinen Weg weiter gehen werde. Auch habe ich Verwandte und auch Bekannte, welche selbst im Medizinbereich tätig sind und somit habe ich auch entsprechende Gespräche über die derzeit herrschende Situation geführt. Ich bin also nicht unwissend habe meine entsprechenden Quellen.
Ich finde es wirklich traurig, wie derzeit mit allen Mitteln versucht wird, Ärzte, Pädagogen und auch viele andere Berufsgruppen mundtot zu machen, welche offen und ehrlich deren Meinung entgegen derer der Regierung kundtun. So wird nicht nur unserer Gesundheit und Bildung geschadet, sondern auf lange Sicht hinaus vor allem der Zukunft unseres Staates, nämlich unseren Kindern.
Abschließend kann ich nur noch sagen, dass ich weiterhin die Hoffnung habe, dass sich doch noch alles zum Guten wenden wird und Seitens der Regierung noch die Einsicht kommt, dass es auch noch andere Wege heraus der Pandemie gibt.
Hochachtungsvoll
Christian Vonach (ein gesunder, getesteter und stolzer Staatsbürger Österreichs)