Stellungnahme zu Ministerialentwurf
Stellungnahme betreffend den Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Ich, Walbert Oberngruber, lehne diesen Gesetzesentwurf zur Impfpflicht gegen COVID-19 zur Gänze ab. Er ist sofort und umgehend von der Regierung zurückzunehmen. Jede Abänderung ist nochmals einer Begutachtung zuzuführen.
Begründung:
Meine Frau – 53 Jahre alt - erhielt am 24.11.2021 die Erstimpfung gegen Corvid-19. Sie erhielt den Impfstoff von Biontech/Pfizer. Seit diesem Zeitpunkt hat sie ihre physische Verfassung nicht wieder erlangt und leidet heute noch an den Impfnebenwirkungen:
Beginnend mit 3 Tagen Kopfschmerzen. Ab dem vierten Tag gesellten sich massive Gliederschmerzen hinzu. Nach ca. 7-8 Tage gingen diese Gliederschmerzen in Gelenksschmerzen über. Insgesamt war meine Frau 14 Tage nach der Impfung nicht im Stande sich mehr als 60 Minuten auf den Beinen zu halten. 14 Tage nach der Impfung lösten sich die Gliederschmerzen dann auf, dafür bekam sie Muskelschmerzen, die weitere 10 Tage anhielten. Nun, diese sind dann auch vorbei gegangen; dafür kamen in der Folge Probleme mit dem Herzkreislauf und instabilen Blutdruck und instabile Herzfrequenz. Ohne Belastung schwankte dieser in Größenordnungen von 140/80 bis 170/85 bei einem Pulsschlag von 80 bis 100 Schlägen in der Minute. Am 25.12.2021 musste ich um 22 Uhr sogar die Rettung alarmieren, da sich der Blutdruck von 190/90 bei einem Pulsschlag von 100 über 2,5 Stunden im Ruhelage nicht senkte. Dazu kam ein massives Druckempfinden in der Gegend des Brustbeins. Die Rettungssanitäter hatten eine normale Sauerstoffsättigung (100%) festgestellt. Auch der gemessene Blutzucker war im Normalbereich. Von der Rettung wurde meine Frau noch in der gleichen Nacht in ein Ordenskrankenhaus nach Linz zur weiteren Klärung transportiert. Im Krankenhaus fand man keinerlei Ursachen für dieses Kreislaufproblem.
Meine Frau ist seit Anbeginn der Probleme mit der Covid-19 Impfung im Kontakt mit dem Hausarzt. Neben den üblichen Schmerzmittel Paracetamol und 3 Vitamin-B Infusionen konnte der auch nichts ausrichten. Zur weiteren Abklärung der geschilderten Problematik - eingeschränkte Belastbarkeit, Fatigue Syndrom, Erschöpftheit, Myalgien nach Covidimpfung - erhielt meine Frau in der 2. Dezemberwoche eine Überweisung zum Internisten. Obwohl der Internist kein Kassenarzt ist, war der erste freie Termin am 25.1.2022. Gefragt auf den Zeitpunkt der zweiten Covid-19 Impfung meinte der Hausarzt: „Da haben wir ja eh noch Zeit bis Ende Jänner“ und meinte den Zeitpunkt bis zum Inkrafttreten der Impfpflicht.
Mittelfristig ist meine Frau wenigsten wieder auf den Beinen aber weit entfernt von ihrer körperlichen Verfassung, die sie vor der Erstimpfung hatte. Sie war körperlich kerngesund und ging täglich 1,5 bis 2 Stunden walken / wandern. Heute ist sie froh, wenn sie ohne Rast 15 Minuten in langsamen Tempo durchhält.
Ich frage mich ernsthaft, WAS FÜR EIN GIFT wird da der gesunden Menschheit reingespritzt. Mir sind auch noch etliche andere Fälle bekannt, denen es ähnlich erging, ich aber bislang wenig Aufmerksamkeit geschenkt habe. Angesichts dessen, kann ich mir im Ernst nicht vorstellen, dass 4 von 5 im österreichischen Parlament vertretenen Parteien geschlossen hinter dieser Impfpflicht stehen.
Jetzt kann ich auch die Impfgegner verstehen, die emotional reagieren und sich im Fall von Omikron - wegen dem schwächeren Krankheitsverlauf - absichtlich infizieren lassen um einer Impfpflicht für die nächsten 6 Monate zu entgehen.
Sehr geehrte Damen und Herren im Parlament:
Wenn sich 15-20 % der Impfgegner entscheiden, diesen Weg zu gehen, dann wird Omikron keine Welle sondern eine Wand, in die wir mit dem Fuß am Gaspedal (Androhung der Impfpflicht) - noch immer im Beschleunigungsmodus - reinkrachen.
Walbert Oberngruber