COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG (103991/SN-164/ME)

Stellungnahme zu Ministerialentwurf

Stellungnahme betreffend den Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)

Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlaments­direktion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Inhalt

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

erstmal Dank an alle, die bei der Bewältigung der Pandemie aktiv mithelfen und dass sich in Österreich jeder die Impfung holen kann.

Die Impfpflicht wird gerade sehr erbittert diskutiert, mit validen Argumenten auf beiden Seiten wie ich meine. Es gibt auch vielen offene Fragen.

Warum wird man auf keinen grünen Zweig kommen?

Weil der Lösungsansatz zu plump ist. Diese vielschichtige Problemstellung lässt sich nicht pauschal mit ja oder nein beantworten. Es bilden sich somit große ja- und nein-Lager zur Impfpflicht, wovon ein Lager schlussendlich frustriert werden muss.
Mit einer tiefer gespaltenen Gesellschaft wird die Pandemie gewiss noch schwerer in den Griff zu bekommen sein.

Ich beobachte mit Sorge, wie sich in meinem Umfeld gesellschaftliche und psychische Belastungen durch die drohende Impfpflicht aufbauen. Österreich läuft Gefahr, nach der nächsten Wahl keine sinnvolle Regierung mehr zusammen zu bekommen.

Im Schatten von Omikron sollte von der Regierung eine gesichtswahrende Abkehr von der Impfpflicht erwogen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Berthold Übleis

Stellungnahme von

Übleis, Berthold

Ähnliche Gegenstände

EuroVoc