Stellungnahme zu Ministerialentwurf
Stellungnahme zu dem Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz, mit dem das Primärversorgungsgesetz und das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz geändert werden
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Sehr geehrte Leser:innen,
als Fachgesellschaft und Interessensgemeinschaft der jungen und angehenden Allgemeinmediziner:innen möchten wir, die Junge Allgemeinmedizin Österreich (JAMÖ), zu dieser Gesetzesänderung Stellung beziehen.
Das PrimVG betrifft die Grundlage unser aller Gesundheitsversorgung und muss somit langfristig eine Struktur ermöglichen, die eine gleichberechtigende medizinische Versorgung in einem gerechten und evidenzbasierten Ausmaß ermöglicht.
In Anbetracht des zunehmenden Mangels an Allgemeinmediziner:innen im Kassensektor muss die Attraktivität dieses Bereichs soweit gewährleistet sein, dass wir eine ausreichende Zahl an versorgungswirksamen Hausärzt:innen auch langfristig sicherstellen können.
In der nachfolgenden Stellungnahme finden Sie deshalb zuerst eine allgemeine Bewertung des Primärversorgungsgesetzes und der Primärversorgung sowie nachfolgend konkrete Anmerkungen zum Gesetzestext.