Stellungnahme zu Petition
Stellungnahme zu der Petition betreffend "Neuerrichtung einer Baurestmassendeponie im Grünland zwischen Weibern und Aistersheim stoppen", überreicht vom Abgeordneten Ralph Schallmeiner (3/PET)
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Meine Position zu diesem Vorhaben:
Ich mit Mitbesitzer eines landwirtschaftlichen Grundstücks in unmittelbarer Nähe; und wohne in etwa 1 km Entfernung zur geplanten Deponie.
Mein Hauptargument für oder gegen das Vorhaben:
Ich bin eindeutig und vehement GEGEN dieses Vorhaben!
Die Deponie kann nur über dicht bewohntes Gebiet erreicht werden. Bereits jetzt schon, leiden und klagen die Bewohner entlang dieser Straßen über Lärmbelastung! Es ist hier schon sehr stark die Tendenz erkennbar, dass Wohnhäuser neben diesen Straßen gar nicht - oder nur ungern - bewohnt werden. Lieber ziehen sich die Häuslbauer in (derzeit noch) Grün- oder Ackerland Bereiche zurück - wodurch eine starke (und leider auch hässliche) Zersiedelung entsteht.
Meine Verbesserungsvorschläge:
Es ist wohl unvermeidlich, dass es Deponien braucht - das ist klar.
Doch vor allem braucht es Weitblick!!
Denn nur in der Art zu re(a)gieren, dass weitere Deponieplätze "erzwungen" werden, schafft Unmut und Betroffenheit bei den Menschen, denen der "Schwarze Peter" zufällt.
Dieser Unmut und diese Betroffenheit macht letztlich die Menschen krank! Wer von den Verantwortlichen übernimmt dafür die Verantwortung?
Es braucht eine Politik der Nachhaltigkeit!
Diese Einsicht hätte es zwar schon vor mindestens 40 Jahren gebraucht - JETZT ist es aber offensichtlich und eigentlich sträflich, wenn dahingehend nichts (oder zu wenig) passiert.
Jede einzelne Entscheidungsträgerin und jeder einzelne Entscheidungsträger sollte die Gegend des geplanten Deponiestandorts besuchen und die Ruhe und Atmosphäre genießen. Aistersheim und Weibern sind an den meisten Plätzen vom ständigen Autobahnlärm umgeben! Aber genau in dieser Gegend um den geplanten Deponiestandort ist es - r u h i g - oh, welch ein Segen!
BITTE verhindern Sie diese Deponie!
Entscheiden Sie so, als wäre es Ihre Heimat! Danke.