verweise ich auf die im Sitzungssaal verteilten Mitteilungen gemäß § 41 Abs. 1 der Geschäftsordnung des Bundesrates, die dem Stenographischen Protokoll dieser Sitzung angeschlossen werden.
Die schriftlichen Mitteilungen haben folgenden Wortlaut:
Schreiben des Generalsekretärs für auswärtige Angelegenheiten gemäß Art. 50 Abs. 5 B-VG:
„Der Generalsekretär
für auswärtige Angelegenheiten
Dr. Johannes Kyrle
Herrn
Präsidenten des Bundesrates
Gottfried Kneifel 10. März 2011
Parlament, Karl Renner Ring 1-3
1017 Wien GZ: BMeiA-AZ.8.33.02/0001-1.2a/2011
Sehr geehrter Herr Präsident!
Im Auftrag von Bundesminister Dr. Michael Spindelegger unterrichte ich Sie gemäß Art. 50 Abs. 5 B-VG, dass aufgrund des Vorschlages der Bundesregierung vom 1. März 2011 (Pkt. 18 des Beschl.Prot. Nr. 91) der Herr Bundespräsident am 3. März 2011 die Vollmacht zur Aufnahme von Verhandlungen über ein Abkommen zwischen der Republik Österreich und der Republik Aserbaidschan über die gegenseitige Hilfeleistung bei Katastrophen oder schweren Unglücksfällen erteilt hat. Die Aufnahme dieser Verhandlungen wird ehestmöglich erfolgen.
Zur näheren Information lege ich eine Kopie des Vortrages an den Ministerrat bei.
Mit meinen besten Grüßen
Beilage“
„BUNDESMINISTERIUM FÜR
EUROPÄISCHE UND INTERNATIONALE
ANGELEGENHEITEN
BMeiA-AZ.4.36.13/0001-IV.2b/2011
Abkommen zwischen der Republik Österreich und der Republik
Aserbaidschan über die gegenseitige Hilfeleistung bei
Katastrophen oder schweren Unglücksfällen; Verhandlungen
Vortrag
an den
Ministerrat
Beim Treffen des ehemaligen Generaldirektors für öffentliche Sicherheit Dr. Erik Buxbaum und des aserbaidschanischen Vizeministers für Katastrophenschutz, Faig Tagi-Zade, am 22. September 2006 wurde durch den aserbaidschanischen Vizeminister der Wunsch zum Ausdruck gebracht, ein Katastrophenhilfeabkommen mit Österreich abzuschließen. Ein entsprechender Abkommensentwurf wurde übermittelt, ein aserbaidschanischer Gegenvorschlag traf Ende 2008 ein. In der Folge fanden österreichisch-aserbaidschanische Expertengespräche statt, die sich auf die Zusammenarbeit bei Katastrophenhilfetrainings und Führungskräfteausbildung konzentrierten.
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