Die Bildungsgespräche mit Mitgliedern der Kongregation für das katholische Vorfeld haben mich besonders beeindruckt. Wir haben ja hier Bildungsgespräche geführt. Ich hatte einen offiziellen Besuch im Vatikan und habe dort mit dem Heiligen Vater, mit dem Papst gesprochen, das war etwas besonders Beeindruckendes. Und in diesen Gesprächen ging es auch um lebenslanges Lernen.
Wir müssen also Brücken bauen und die Grenzen in unseren Köpfen abbauen. Und beginnen sollten wir bei unseren Nachbarländern. Wir müssen Verkehrswege ausbauen; das habe ich beim Grenzlandtreffen in Slavonice in Tschechien besonders betont. Wir müssen zum Beispiel die Städte Wien und Brünn sowie Linz und Prag besser vernetzen.
Der besonders wichtige Austausch ist auf allen Ebenen zu fördern, denn eines muss allen Politikern weltweit klar sein: Nur der kulturelle und wirtschaftliche Austausch auf allen Ebenen, in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und in allen anderen Bereichen, schafft Verständnis füreinander, und das ist besonders wichtig.
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Das österreichische Parlament zeigt, wie lebendig Österreich als internationaler Ort des Dialogs und der diplomatischen Gespräche sowie als Demokratie ist, und darauf können wir alle gemeinsam stolz sein. (Beifall bei ÖVP und SPÖ sowie bei Bundesräten von FPÖ und Grünen.)
Zum Abschluss will ich Ihnen, sehr geehrte Bundesrätinnen und Bundesräte, sehr herzlich dafür danken, dass ich dieser Länderkammer ein halbes Jahr vorsitzen durfte. Man darf ja nicht vergessen, ich bin von allen 61 Bundesräten der längstdienende, das ist also schon ein bissel ein Hammer. (Beifall und Heiterkeit bei ÖVP und SPÖ sowie bei Bundesräten der FPÖ.)
Bedanken möchte ich mich ganz speziell bei Frau Bundesratsdirektorin Dr. Bachmann und bei Frau Dr. Alsch-Harant, die gerade nicht da ist, und dem gesamten Bundesratsdienst für die tatkräftige Unterstützung. Persönlich kann man nur so stark sein, wie das Team ist, sonst geht das nicht, das ist so. Aber ich möchte auch Frau Dr. Brenner vom Internationalen Dienst und allen, die in irgendeiner Form mitgeholfen haben, dass ich meine Aufgaben so gut bewältigen konnte, herzlich danken.
Wir haben einen schönen Salzburg-Abend gehabt mit sehr vielen Leuten, über 550 waren da. Wir haben auch eine schöne Vernissage gehabt, bei der Frau Maria Lahr, eine spezielle Künstlerin aus meiner Heimatstadt, und Frau Gerti Spreitz mit dabei waren. Dafür bedanke ich mich auch.
Ich bedanke mich auch bei den Klubvorsitzenden, bei Edgar Mayer, Reinhard Todt, Monika Mühlwerth, Nicole Schreyer, und bei allen Bundesrätinnen und Bundesräten, dass sie mich so gut bei meiner Arbeit unterstützt haben, sowie bei allen Saalaufsichten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundesratsausschüsse, die uns betreut haben. Herzlichen Dank auch Herrn Wolfgang Magyar, den ich nicht gar so viel in Anspruch genommen habe, der mich aber immer wieder gut nach Hause gebracht hat.
Es waren sechs sehr intensive und spannende Monate, die wir gemeinsam verbracht haben.
Abschließend sage ich noch: Vor allem die gemeinsame Veranstaltung zur lebenslangen Bildung war für mich ein besonders wichtiges Thema. Für mich als Lehrer und ehemaligen Schuldirektor endet das Lernen nie, das möchte ich ganz besonders hervorstreichen.
Wir haben viele Projekte initiiert, und ich hoffe, dass die künftigen Präsidentinnen und Präsidenten, auch mein Nachfolger Mario Lindner, das in diesem Sinne weiterführen werden.
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