Nationalrat, XXV.GPStenographisches Protokoll12. Sitzung / Seite 236

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Ich möchte das, nachdem alle anderen Argumente schon abgehandelt worden sind, nicht weiter ausführen. Im Wesentlichen ist das, was wir jetzt vorliegen haben, nichts anderes als eine Anerkennung der bisherigen Leistungen der Donau-Universität Krems. Es ist eine Sonderstellung, die hier angesprochen worden ist, durch Qualität und abge­sichert mit Qualität und damit auch eine Möglichkeit, die Attraktivität der Universität Krems in den nächsten Jahren zu steigern. Und daran wollen wir mitwirken. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten der SPÖ.)

21.45


Präsident Ing. Norbert Hofer: Zu Wort gemeldet ist Frau Abgeordnete Himmel­bauer. – Bitte.

 


21.45.21

Abgeordnete Eva-Maria Himmelbauer, BSc (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Minister! Werte Kolleginnen und Kollegen! Hohes Haus! Das Promotionsrecht stellt für die Donau-Uni eine wichtige Basis für die Weiterentwicklung dar, nicht nur auf dem Weg zur Volluniversität, sondern auch hinsichtlich des Ausbaus von Forschungs­qualität sowie der Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Förde­rung von Nachwuchswissenschaftlern, denn derzeit sind aufgrund der rechtlichen Lage im DUK-Gesetz die Träger der PhD-Programme die Partneruniversitäten, obwohl be­reits seit 1996 an der Donau-Universität Krems Doktoratsprogramme im Rahmen von Kooperationen mit anderen Universitäten durchgeführt werden.

Das heißt, bereits jetzt wurden und werden Dissertanten, die an anderen Universitäten inskribiert sind, von der Donau-Universität Krems, von deren Professoren wissen­schaftlich begleitet und betreut; insgesamt bereits 56 Dissertantenprojekte.

Da Kollege Scherak gemeint hat, dass die entsprechenden Kapazitäten in der Lehre und in der Forschung fehlen, darf ich nur einen Auszug bringen, welche Kapazitäten dort vorhanden sind, um auch hier Licht ins Dunkel zu bringen: An der Fakultät für Ge­sundheit und Medizin sind 14 Professoren und 35 wissenschaftliche Mitarbeiter mit ab­geschlossenem Doktorat tätig. An der Fakultät für Wirtschaft und Globalisierung sind drei Professoren und 21 wissenschaftliche Mitarbeiter. Und an der Fakultät für Bildung, Kunst und Architektur sind vier Professoren und 13 wissenschaftliche Mitarbeiter mit abgeschlossenem Doktorat tätig. Darüber hinaus ist die Plattform Politische Kommuni­kation mit einem Professor und einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin mit abgeschlos­senem Doktorat besetzt.

Dieser heutige Beschluss ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Donau-Universität Krems und eine Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit seit ihrer Gründung vor 20 Jahren. Und ich hoffe auf und bitte um breite Zustimmung. (Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten der SPÖ.)

21.47


Präsident Ing. Norbert Hofer: Nächster Redner: Herr Abgeordneter Kucher. – Bitte.

 


21.47.38

Abgeordneter Philip Kucher (SPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Bundesminis­ter! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich denke, bei allen Debatten über die Zukunft der Donau-Universität Krems, über das Promotionsrecht und auch den Sonderfall Donau-Universität Krems können wir alle mit der bisherigen Entwicklung der Donau-Universität Krems zufrieden und gemeinsam ein bisschen stolz darauf sein. Sie ist bis heute die einzige staatliche Universität in Europa, die sich auf postgraduale Weiterbildung, auf lebenslanges, lebensbegleitendes Lernen spezialisiert hat. Sie feiert nächstes Jahr immerhin schon ihren 20. Geburtstag. Mit über 16 000 Absolventinnen und Absolventen aus über 90 Ländern ist sie trotz ihres jungen Alters sehr erfolgreich unterwegs.

 


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