Nationalrat, XXV.GPStenographisches Protokoll102. Sitzung / Seite 28

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Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Vizekanzler Dr. Rein­hold Mitterlehner: Frau Abgeordnete, da gibt es einen konzeptiven Vorgang auf der Regierungsebene, der über die Sammlung alter Musikinstrumente hinausgeht.

Wenn das Gesamtkonzept – auch inklusive Finanzierung und bauliche Gegebenhei­ten – dann endgültig fertig ist, kann man auch diese Frage beantworten. Das wird ein Teil des Angebotes und der Problemlösung sein.

 


Präsidentin Doris Bures: Damit gelangen wir zur 12. Anfrage, das ist jene der Frau Ab­geordneten Himmelbauer. – Bitte.

 


Abgeordnete Eva-Maria Himmelbauer, BSc (ÖVP): Frau Präsidentin! Herr Bundes­minister! Knapp 75 Milliarden € stehen für die Forschung und die Innovation für die Jahre 2014 bis 2020 im Rahmen des EU-Förderprogramms Horizon 2020 zur Verfü­gung, und Sie haben sich als Wissenschafts- und Forschungsminister auch das Ziel ge­setzt, die Rückflüsse nach Österreich im Zeitraum 2014 bis 2020 auf mindestens 1,5 Mil­liarden € zu steigern.

Mitte Oktober hat nun die zweite Ausschreibungsrunde gestartet, daher lautet meine Frage.

159/M

„Wie haben österreichische Forscher und Forscherinnen bisher vom europäischen For­schungsförderungsprogramm Horizon 2020 profitiert?“

 


Präsidentin Doris Bures: Bitte, Herr Bundesminister.

 


Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Vizekanzler Dr. Rein­hold Mitterlehner: Generell ist die Beteiligung Österreichs an diesem europäischen Forschungsprogramm ausgesprochen wichtig, was den Rückfluss an entsprechenden Mitteln anbelangt; was dann aber auch ein Qualitätskennzeichen ist, inwieweit wir da im Wettbewerb mit anderen für den heimischen Forschungsbereich Projekte nach Ös­terreich bringen können.

Die Entwicklung läuft bis jetzt eigentlich sehr gut: Wir haben, was österreichische Be­teiligungen bei Horizon 2020 anbelangt, eine über dem EU-Durchschnitt liegende Zuer­kennungsquote, nämlich 16,6 Prozent; im EU-Gesamtschnitt liegt diese bei 15,1 Prozent.

Betreffend die Erfolgsrate, also was dort eingereicht wird und was auch die entspre­chende Zuerkennung anbelangt, sind wir bei jedem elften geförderten Projekt dabei, und es gibt auch die Kooperation Unternehmen – 33 Prozent – beziehungsweise Hoch­schulen – jeweils ein Drittel –, dann der andere Teil eben EU, sodass man feststellen kann: Auch die angedachte Kooperation funktioniert relativ gut. Also wir liegen – neu ist ja die KMU-Beteiligung – auch dort über dem europäischen Schnitt.

Also wenn man es salopp formuliert, ist das Instrument zur Inspirierung der Forschung und zur Weiterentwicklung des heimischen Forschungsstandortes genau das Richtige, und wir profitieren auch davon.

 


Präsidentin Doris Bures: Zusatzfrage, Frau Abgeordnete? – Bitte.

 


Abgeordnete Eva-Maria Himmelbauer, BSc (ÖVP): Ich habe es schon angespro­chen: Das ist ein fixer Fördertopf von 75 Milliarden €, und wir beobachten, dass die An­strengungen auch der anderen EU-Ländern, sich da zu beteiligen und Mittel zu lukrie­ren, natürlich zunehmen. Deswegen hätte ich noch folgende Zusatzfrage:

Was wird getan, um die österreichische Teilnahme in diesem härter werdenden euro­päischen Wettbewerb zu unterstützen?

 


Präsidentin Doris Bures: Bitte, Herr Vizekanzler.

 


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