reich dringend brauchen. Wir werden in Österreich niemals mit den billigsten Arbeitskräften, mit den schlechtesten Sozialstandards oder den niedrigsten Umweltstandards punkten können, sondern nur mit den besten Ideen, mit den bestausgebildeten Menschen.
Das gemeinsame Ziel der Bundesregierung – und da darf ich allen Kolleginnen und Kollegen hier im Parlament auch danke sagen, die diese Open Innovation Strategie initiiert haben – ist, dass wir wirklich versuchen, die besten Köpfe zusammenzubringen und die Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft gemeinsam mit der Wirtschaft am Lösungsweg zu beteiligen und gemeinsam unsere Innovationslandschaft zu beleben.
Da gibt es eine Reihe von Maßnahmen, in Summe 14 Maßnahmen, die man auch auf openinnovation.gv.at nachlesen kann. Ich möchte nur einige Beispiele anführen: Das fängt bei Experimentierräumen an, bei Innovationslabors, wo wirklich Menschen, egal ob jung oder alt, aus den unterschiedlichsten Bereichen, ob aus dem Bereich des Handwerks oder der Wissenschaft, zusammenkommen, gemeinsam ihre Erfahrungen einbringen und an neuen Lösungsansätzen arbeiten. Wir wollen bereits im Kindergartenalter, im Schulalter die Freude an Technik, an Technologie forcieren. Das sind genau diese Ansätze, die wir uns auch vorgenommen haben.
Es soll eine Möglichkeit der Vernetzung geben, dass man wirklich auch gemeinsam an diesen Projekten arbeitet, da haben wir uns einiges vorgenommen. Bis zum Jahr 2025 wollen wir in diesem Bereich als innovatives Land wirklich international bekannt sein, das auch das Potenzial der Bevölkerung nutzt.
Ein herzliches Danke vor allem auch an alle Menschen, die sich im Bereich des Prozesses eingebracht haben, die an der Erstellung der Open Innovation Strategie mitgearbeitet haben. Es liegt jetzt an uns allen und vor allem an der Bevölkerung, der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft, der Verwaltung und der Politik, diese Open Innovation Strategie gemeinsam mit Leben zu erfüllen. (Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Lichtenecker.)
14.49
Präsident Ing. Norbert Hofer: Zu Wort gelangt nun Frau Abgeordnete Himmelbauer. – Bitte.
14.49
Abgeordnete Eva-Maria Himmelbauer, BSc (ÖVP): Herr Präsident! Herr Staatssekretär! Ich freue mich auch, dass wir diese heutige Initiative der Regierung, des Herrn Staatssekretärs und des Herrn Bundesministers für Verkehr, Innovation und Technologie, aber vor allem auch des Parlaments hier im Plenum behandeln können.
Vorangegangen – das hat Kollege Kucher ja schon gesagt – ist ein offener Prozess, der allen Interessierten über eine Plattform die Beteiligung ermöglicht hat, sei es digital oder analog, um gemeinsam eine Open Innovation Strategie zu erarbeiten, welche auch direkt durch diesen offenen Ansatz erstellt, begutachtet, aber auch entwickelt worden ist. Ich finde, dass die Open Innovation Strategie sowohl ein Bekenntnis dafür ist, Innovation auch in Österreich voranzutreiben, einem offenen Innovationssystem gegenüberzustehen, aber gleichzeitig auch ein Maßnahmenkatalog, wie dieses offene Innovationssystem gefördert werden soll.
Es ist ein Anstoß, den wir selbst geben können, um diesen zu nutzen und gleichzeitig ein Klima der Innovationsfreudigkeit zu schaffen, das aus Außenstehenden Beteiligte macht und aufzeigt, dass in uns allen kreatives Potenzial steckt, welches in dem einen oder anderen Bereich einen Mehrwert bieten kann. Es gibt dazu gute Beispiele, und Philip Kucher hat da auch ganz besondere Beispiele gebracht. Vielleicht müssen wir
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