Nationalrat, XXVI.GPStenographisches Protokoll89. Sitzung, 25. und 26. September 2019 / Seite 358

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Thema, dessen wir uns in der nächsten Legislaturperiode annehmen müssen. Wir ver­bauen nach wie vor 13 Hektar pro Tag – das ist etwas, das wir wirklich angehen müs­sen, das kann so nicht weitergehen!

Der zweite Grund ist der übermäßige Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzen­schutzmitteln. (Abg. Berlakovich: Da gibt es mehrere Gründe, nicht nur das!) Da sind wir bei jenem Thema, das wir heute schon gehört haben: Die Menge an chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln, die in der Landwirtschaft ausgebracht werden, ändert sich nicht wirklich, die ist im Mittel relativ konstant. Jetzt kann man wie Herr Kollege Strasser sagen, das sei gut – wir glauben, da geht noch sehr viel mehr, wir glauben, da kann es noch zu deutlichen Reduktionen kommen.

Wir brauchen eine Trendwende, und darum geht es auch in meinen zwei Anträgen. Wir haben schon von den Vorrednern gehört, dass es große Unterstützung gibt, das freut mich auch sehr. Meine Anträge handeln im Kern von Forschung und Entwicklung, um Innovation zu fördern, um Österreich in diesem Bereich zum Technologieführer zu machen – es ist vieles vorbereitet, und das können wir auch gut schaffen. Es geht auch darum, dass die Republik bei ihren Beteiligungen als Vorbild vorangeht.

Ich glaube, das sind Anliegen, die wir alle gut unterstützen können, wie wir schon ge­hört haben. Ich meine, das sind Anliegen, die der Unterstützung über Parteigrenzen hinweg bedürfen und, so sehe ich, diese heute auch bekommen. Ich möchte mich da­her ganz herzlich bedanken, dass Sie bei diesen beiden Anträgen mitgehen werden und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit. – Danke sehr. (Beifall bei den NEOS.)

0.47

00.47.16


Präsidentin Doris Bures: Zu Wort ist dazu niemand mehr gemeldet. Die Debatte ist geschlossen.

Wünscht die Berichterstattung ein Schlusswort? – Das ist nicht der Fall.

Wir gelangen zur Abstimmung. – Ich bitte alle Damen und Herren Abgeordneten, die Plätze einzunehmen.

Wir kommen jetzt zur Abstimmung über Tagesordnungspunkt 22: Entschließungs­antrag 948/A(E) der Abgeordneten Dipl.-Ing.in Doppelbauer, Kolleginnen und Kollegen betreffend „Bekenntnis zur Reduktion des Einsatzes chemischer Pflanzenschutzmittel zum Schutz der Biodiversität und des Wassers bei allen öffentlichen Institutionen, den Anstalten öffentlichen Rechts sowie Unternehmen und Gesellschaften mit Mehrheits­beteiligung des Bundes“.

Ich bitte jene Damen und Herren, die sich dafür aussprechen, um ein Zeichen der Zu­stimmung. – Das ist einstimmig angenommen. (E 151) (Abg. Nehammer  in Rich­tung Abg. Sobotka –: Ein Pionier! Ein Vorreiter!)

Weiters kommen wir zur Abstimmung über Tagesordnungspunkt 23: Entschlie­ßungsantrag 949/A(E) der Abgeordneten Dipl.-Ing.in Doppelbauer, Kolleginnen und Kollegen betreffend „Förderung der Forschung und Innovation zur Reduktion des Ein­satzes chemischer Pflanzenschutzmittel zum Schutz der Biodiversität und des Was­sers“.

Wer spricht sich hierfür aus? – Auch das ist einstimmig angenommen. (E 152)

Wir gelangen zur Abstimmung über den Entschließungsantrag der Abgeordneten Preiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend „deutliche Reduktion von chemisch-syn­thetischen Pestiziden durch die nächste Periode der Gemeinsamen Agrarpolitik 2020+“.

Wer spricht sich für diesen Entschließungsantrag aus? – Das ist mit Mehrheit ange­nommen. (E 153)

 


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