garantieren. Dafür ist dieses Innenministerium mit Innenminister Karl Nehammer verantwortlich, und dafür sagen wir noch einmal ein ganz, ganz großes Danke, meine Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP.)
Es geht daher, Frau Kollegin Krisper, nicht darum, was in einer Broschüre steht, auch wenn ich gerne mit Ihnen darüber diskutiere und wir Seiten zählen können, was wichtiger ist. Es geht vielmehr darum, dass wir jetzt die Fehler, die wir bei so einem Einsatz erkannt haben, richtigstellen und die Dinge neu aufstellen. Dass das BVT, wenn es davor einen Innenminister gegeben hat, der sogar eine Hausdurchsuchung beim BVT gemacht und es dadurch in der ganzen Welt in ein schlechtes Licht gerückt hat, heute neu aufgestellt werden muss, ist für alle klar. (Zwischenruf des Abg. Amesbauer.) Wir müssen das, was Innenminister Kickl gemacht hat, heute beenden und verändern, meine Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP.)
Daher: Ja, es ist richtig, dass wir mehr Geld in das Innenministerium geben – mehr als 200 Millionen Euro – und eine Reform machen, weil wir nicht auf einer Insel der Seligen sind. Andere Länder investieren viel, viel Geld – Milliarden – in einen ordentlichen Nachrichtendienst und in eine ordentliche Staatspolizei. Das ist die Aufgabe, die wir uns vorgenommen haben, darum kümmern wir uns. Meine Damen und Herren, Sie können sicher sein: Sicherheit ist unser oberstes Ziel.
Vielen Dank für diesen Korpsgeist, den es in dieser Polizei gibt, in der sich Polizisten aus freien Stücken, auch wenn sie nicht Dienst haben, entscheiden, zum Dienst zu erscheinen. Sie haben das bewiesen. Vielen Dank auch meinem Kollegen von den Grünen, der das vorhin so lobend erwähnt hat. – Vielen, vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
23.24
Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist Abgeordnete Yılmaz. – Bitte. (Zwischenruf bei der SPÖ. – Heiterkeit bei den Grünen. – Abg. Yılmaz – auf dem Weg zum Rednerpult –: Lacht ihr mich an oder lacht ihr mich aus?)
Abgeordnete Nurten Yılmaz (SPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Bundesminister! Dass es heute noch peinlichere Reden geben wird, hätte ich mir nicht gedacht. Kollege Gerstl, warum haben Sie sich nicht gleich hingekniet? Dann hätten wir wenigstens am nächsten Tag schöne Bilder gehabt. (Heiterkeit und Beifall bei der SPÖ sowie Beifall bei den NEOS.)
Herr Bundesminister, ich nehme Sie wegen der Polizistinnen und Polizisten, die jetzt in Ausbildung sind, demnächst dienstzugeteilt werden und so weiter und so fort, beim Wort. Die Frage ist nur: Wie viele werden in Pension gehen, und wer bekommt diese zugeteilten PolizistInnen? Wien wartet seit Jahren auf 1 500 PolizistInnen! Wir haben vor Kurzem erfahren, dass Favoriten bei gleicher Einwohnerzahl halb so viele Polizistinnen und Polizisten wie Linz hat. Ich bin neugierig, ob Wien davon profitieren wird, wenn die PolizistInnen endlich im Dienst sind – das ist das eine. (Beifall bei der SPÖ.)
Das andere ist – werte Kolleginnen und Kollegen, Sie haben es bemerkt –: Bis zur Wahl gab es Wienbashing – Wien geht den Bach runter, alles, total –, dann war die Wienwahl, dann war Ruhe. Dann hat die Wiener ÖVP geglaubt oder erwartet, dass sie Herrn Blümel anbringt. Jetzt ist seit zwei, drei Tagen sicher: Er bleibt da. (Heiterkeit und Beifall bei den NEOS. – Zwischenruf der Abg. Herr.) Jetzt machen sich Frau Kugler, Herr Mahrer und Herr Taschner Sorgen um Wien – mir kommen die Tränen. (Heiterkeit der Abgeordneten Loacker und Krisper.) Blümel bleibt bei euch als Finanzminister, mit ihm müsst ihr selber fertig werden. (Beifall bei SPÖ und NEOS.) Wir haben sehr fähige Leute in Wien,
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