Diese Initiative unterstützt nämlich Gastronomie und bäuerliche Familienbetriebe, mit dem Zusatzeffekt, dass Arbeitsplätze in der Region bleiben und kürzere Transportwege die Umwelt schonen. Unsere Bäuerinnen und Bauern finden mit ihrer Offenheit und Kreativität immer wieder neue Wege und damit Zukunftschancen und sichern so ihr Einkommen mit zusätzlichen Standbeinen zur Urproduktion. Urlaub am Bauernhof, private Beherbergungsbetriebe sowie Buschenschanken und Heurige leiden genauso unter dem Lockdown, und deshalb auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Frau Minister, die für diese Betriebe den Umsatzersatz im selben Ausmaß wie für Gastronomie und Tourismus sicherstellt.
In der Landwirtschaft wissen wir, dass wir nicht alles kontrollieren und steuern können, wie zum Beispiel das Wetter oder Weltmarktpreise, aber wir sind es gewohnt, Dinge, die man nicht ändern kann, zu akzeptieren und dennoch mit Zuversicht und Fleiß das Beste daraus zu machen. Rahmenbedingungen zu schaffen liegt in der Verantwortung der Politik. Das erhöhte Budget 2021 bildet eine solide und verlässliche Grundlage für die Absicherung der produzierenden Land- und Forstwirtschaft und des ländlichen Raums.
Weil gestern hier das Dankesagen so belächelt wurde: Bitte und Danke sind Grundwerte, die man Kindern als Erstes beibringt. Danke drückt Wertschätzung aus, und Danke zu sagen tut nicht weh. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an unsere Bäuerinnen und Bauern und an unsere Frau Ministerin, die Tag für Tag für die österreichische Land- und Forstwirtschaft kämpft. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
17.39
Präsidentin Doris Bures: Zur Untergliederung Landwirtschaft, Regionen und Tourismus liegt mir nun keine Wortmeldung mehr vor. Daher erkläre ich diesen Themenbereich für beendet.
UG 31: Wissenschaft und Forschung
Präsidentin Doris Bures: Wir gelangen nun zu den Untergliederungen 30: Bildung, sowie 31: Wissenschaft und Forschung. Hierüber werden wir die Debatten unter einem durchführen.
Ich begrüße Herrn Bundesminister Heinz Faßmann in unserer Mitte.
Als erste Rednerin ist Frau Abgeordnete Sonja Hammerschmid zu Wort gemeldet. Ich erteile ihr das Wort. – Bitte.
Abgeordnete Mag. Dr. Sonja Hammerschmid (SPÖ): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Herr Bundesminister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe ZuseherInnen zu Hause! Ja, Herr Bundesminister, mehr Schaden hätte man mit dem Herunterfahren des regulären Präsenzunterrichts nicht anrichten können. Die Pädagoginnen und Pädagogen dazu zu verdonnern, innovativen, kreativen Onlineunterricht für die Kinder zu Hause vor den Bildschirmen entlang ihrer Stundentafel anzubieten, sie aber gleichzeitig aufzufordern, dass sie in Kleingruppen an der Schule die Kinder betreuen und auch noch Unterricht und Förderunterricht mit ihnen machen sollen, das kann sich selbst im besten Fall nicht ausgehen. Dieser Spagat kann einfach nicht gelingen – vor allem auch dann, wenn es noch an Grundsätzlichem fehlt.
Die Rückmeldungen, die wir erhalten haben, per Mail, aber auch in den Medien – der „Falter“ hat es unter dem Titel „Das große Versagen“ wirklich gut zusammengefasst –,
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