Nationalrat, XXVII.GPStenographisches Protokoll71. Sitzung, 11. Dezember 2020 / Seite 267

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auch in dieser schwierigen Zeit daran, dass das Beste hinsichtlich Bildung möglich ist und angeboten werden kann. Dafür ein aufrichtiges, herzliches Dankeschön, Herr Minis­ter. – Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)

17.08


Präsidentin Doris Bures: Zu Wort ist dazu nun niemand mehr gemeldet.

Wünscht die Frau Berichterstatterin ein Schlusswort? – Das ist nicht der Fall.

Die Abstimmung über diesen Tagesordnungspunkt verlege ich an den Schluss der Ver­handlungen über die Vorlagen des Unterrichtsausschusses.

17.08.2151. Punkt

Bericht des Unterrichtsausschusses über den Antrag 1085/A(E) der Abgeordneten Walter Rauch, Kolleginnen und Kollegen betreffend berufsbegleitendes dreijähri­ges Kolleg für Elementarpädagogik an der Bafep Mureck (584 d.B.)

52. Punkt

Bericht des Unterrichtsausschusses über den Antrag 1010/A(E) der Abgeordneten Mag. Martina Künsberg Sarre, Kolleginnen und Kollegen betreffend Ausbau der Kollegs für Elementarpädagogik (585 d.B.)


Präsidentin Doris Bures: Damit gelangen wir nun zu den Punkten 51 und 52 der Ta­gesordnung, über welche die Debatten unter einem durchgeführt werden.

Auf eine mündliche Berichterstattung wurde verzichtet.

Als erste Rednerin ist Frau Abgeordnete Eva Maria Holzleitner gemeldet. – Bitte.


17.09.09

Abgeordnete Eva Maria Holzleitner, BSc (SPÖ): Frau Präsidentin! Herr Minister! Wer­te Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Der Kindergarten ist die erste Bildungseinrichtung. Ich glaube, diesen Satz haben wir als Opposition in den letz­ten Jahren unglaublich oft wiederholt, und trotzdem ist es noch immer Thema.

Warum ist das aber so wichtig, auch das, was die NEOS beispielsweise in ihrem Antrag gefordert haben? – Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen sind Systemer­halterinnen und -erhalter. Das haben wir heuer gesehen, das haben wir in den letzten Jahren gesehen, das sehen wir jeden Tag, wenn sie hochqualitative Bildung und Be­treuung für die Kinder quer durchs Land tagtäglich garantieren und ihre Arbeit einfach großartig erledigen.

Pädagoginnen und Pädagogen sind auch extrem wichtig, wenn wir über die Verein­barkeit von Familie und Beruf reden, denn Familien und insbesondere Frauen und Kinder sollten ein Recht auf einen ganzjährigen ganztägigen Gratis-Kinderbetreuungsplatz ha­ben, und das schon in einem sehr frühen Alter – das betonen wir auch immer, immer wieder –, denn nur so können wir irgendwann einmal gewährleisten, dass Familie und Beruf tatsächlich gut in Einklang gebracht werden können.

Was bedeutet das? Natürlich bedeutet das mehr Personal für eine Berufsgruppe, in der ohnehin bereits händeringend Personal gesucht wird. Ein Lösungsansatz wären na­türlich flächendeckend in ganz Österreich Kollegs für Elementarpädagogik. Menschen, die sich erst später ab 18 beispielsweise  für diesen Berufsweg entscheiden, bleiben teilweise oder eigentlich mit höherer Wahrscheinlichkeit eher in diesem Beruf hängen, füllen den wirklich mit Herzblut aus, als jene, die das mit 14 machen und dann vielleicht später studieren, etwas anderes machen et cetera.

 


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