herauskommen. – Danke schön, einen schönen Advent und bis zum nächsten Mal. Alles Gute! (Beifall bei der ÖVP.)
19.30
Präsident Ing. Norbert Hofer: Zu Wort gelangt Frau Abgeordnete Petra Vorderwinkler. – Bitte, Frau Abgeordnete.
Abgeordnete Petra Vorderwinkler (SPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrte Frau Ministerin! Hohes Haus! Wie mein Vorredner schon erwähnt hat, handelt es sich beim vorliegenden Gesetzentwurf um eine Anpassung des Dienstrechtsgesetzes für land- und forstwirtschaftliche LandeslehrerInnen an das neue Dienstrecht im pädagogischen Dienst. Dem werden wir zustimmen, das können wir befürworten. Einzig und allein hinterfragen wollen wir die vorübergehende Verwendung an anderen Schulen ohne Zustimmung. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)
19.31
Präsident Ing. Norbert Hofer: Nächste Rednerin: Frau Dipl.-Ing.in Olga Voglauer. – Bitte schön, Frau Abgeordnete.
Abgeordnete Dipl.-Ing. Olga Voglauer (Grüne): Herr Präsident! Sehr geehrte Frau Minister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Spoštovana Visoka Hiša! Drage gospe in gospodje doma pri ekranih! Ja, das vorgelegte Gesetz beziehungsweise die Anpassungen sind dringend notwendig und wir begrüßen sie auch, weil sie letztendlich eine Durchlässigkeit und eine Personalentwicklung möglich machen, die bisher nicht möglich war.
Wir sehen ja auch im internationalen Vergleich, dass gerade unsere landwirtschaftlichen Schulen, seien es die Bundesschulen oder die Landesschulen, eine sehr gute Basis für die Schülerinnen und Schüler dort bieten. Die Schulen werden sehr gut angenommen, auch von Kindern und Jugendlichen, die nicht aus der Landwirtschaft kommen, weil sie sehr viel Praxis bieten, und dieser Praxisbezug bietet der Jugend viele Entwicklungsmöglichkeiten.
Wir alle haben in der letzten Woche die Diskussion und den Aufruf verfolgt, Christian Bachler und seinen Bergbauernhof aus der Krise zu retten. Wir alle haben verfolgt, wie solidarisch Österreich auf einmal gehandelt hat, und in kürzester Zeit, schon am nächsten Tag, genug Geld aufgestellt war, um die Schulden quasi in bar zu tilgen.
Wie entstehen solche Situationen? Sie sind nämlich nicht einzigartig. Christian Bachler ist nicht der Einzige, dem so etwas passiert ist, nein, wir haben in Österreich die Situation, dass ganz viele bäuerliche Betriebe aufgrund fehlender Liquidität und einer Verschuldung mit dem Rücken zur Wand stehen. Das ist kein Schlechtreden der österreichischen Landwirtschaft, das ist leider Gottes die jetzige Situation. Nächste Woche werden die Agrarförderungen überwiesen, und letztendlich werden auch diese Förderungen nicht dazu führen, dass die Betriebe gut dastehen werden.
Was braucht es, damit sich die Zukunft ändert; wo beginnt die Zukunft? – Zukunft beginnt immer mit Bildung, mit guter Bildung. Ich wünsche allen Lehrerinnen und Lehrern, die nach dem neuen Dienstrecht an diesen Schulen unterrichten werden, eine Weitsicht, die sie ihren Schülerinnen und Schülern mitgeben können, nämlich: anders zu investieren, sich zu überlegen, was ihr Betrieb nachhaltig schultern kann, was ihren Betrieb so sichert, dass auch ihre Kinder und Enkelkinder dort ein Zuhause und ein gutes Leben, ein gelingendes Leben, vorfinden. Das geht nicht, indem man Investitionen danach plant, wo es gerade die höchste Förderung gibt, sondern das geht dadurch, indem man in der Schule lernt, wie man gut rechnet, wie man seine Buchhaltung macht und wie man wirtschaftet. (Beifall bei den Grünen.)
HomeGesamtes ProtokollVorherige SeiteNächste Seite