Es sei noch immer Fakt, dass manche junge Menschen hoffnungsvoller in die Zukunft blicken können als andere, sagte Arpa. Ihr sei es wichtig, junge Menschen wieder mitzunehmen und mit ihnen und für sie das Land chancenreicher und lebenswerter zu machen. Als wichtigen Hebel dafür nannte Arpa den freien Zugang zu Bildung.
In Zeiten vielfältiger Krisen müssten Familien mit Kindern, Alleinerziehende und Beschäftigte in schlecht bezahlten Berufen bei der Bildung und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sparen, gab die Bundesratspräsidentin zu bedenken. Die Erfahrung von Armut und die dadurch erlebten Ungleichheiten würden Kinder ihr ganzes Leben lang prägen. "Armut wird in Österreich vererbt und das dürfen wir nicht zulassen", betonte Arpa. Jede Investition in die Jugend mache sich später um ein Vielfaches bezahlt, zeigte sie sich überzeugt.
Die Vorsitzende der Länderkammer plädierte deshalb dafür, gemeinsam dafür zu sorgen, das Leben der Familien in Österreich so zu gestalten, dass alle Kinder und Jugendlichen mit den gleichen Chancen aufwachsen können.