Nach monatelangen Verhandlungen haben sich Bund, Länder und Gemeinden im Herbst 2025 auf einen gemeinsamen Budgetpfad für die nächsten Jahre geeinigt. Mit dem Bundesrat nahm der Österreichische Stabilitätspakt 2025 nun seine letzte parlamentarische Hürde. Ziel der Bund-Länder-Vereinbarung ist es, durch eine koordinierte Haushaltsführung übermäßige Defizite zu vermeiden und die staatliche Schuldenquote nachhaltig zu senken. Den Bundesländern wird die Höhe der Verschuldung vorgeschrieben und sie müssen ihre Haushaltszahlen dem Finanzminister regelmäßig vorlegen.
Während die Koalitionsparteien von einer "ausgewogenen und erfolgreichen Budgetkonsolidierung" sprachen, äußerte die FPÖ deutliche Kritik am eingeschlagenen finanzpolitischen Kurs der Bundesregierung. Die Grünen betonten die kritische Lage der Gemeinden, die auch durch den Stabilitätspakt nicht verbessert werde. Über den Handlungsbedarf auf Gemeindeebene waren sich Koalitions- und Oppositionsparteien sowie Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl einig.