News in einfacher Sprache 11.03.2026, 10:48

Der Zeitplan für das Budget 2027/2028 steht fest

Für 2025 und 2026 gibt es schon ein Doppel-Budget, also einen Budget-Plan, der für 2 Jahre gilt. Jetzt wird die Regierung ein weiteres Doppel‑Budget für 2027 und 2028 vorlegen. Die Klubs haben sich auf einen Zeitplan geeinigt.

Start mit der Budget-Rede

Die Arbeit am Budget-Entwurf beginnt im Finanzministerium. Danach müssen im Ministerrat alle Regierungs-Mitglieder zustimmen.

Im Parlament starten die Verhandlungen mit der Budget-Rede. Sie ist für den 10. Juni geplant. Am 11. Juni diskutieren die Abgeordneten den Budget-Entwurf in der Ersten Lesung.

Finanzminister Markus Marterbauer wird die Budget-Rede halten. Damit beginnen die Verhandlungen im Parlament.

Fachleute bewerten den Budget-Entwurf

Im Parlament gibt es den Budget-Dienst. Das ist eine Gruppe von Fachleuten, die unabhängig zum Budget beraten und analysieren. Der Budget-Dienst unterstützt die Abgeordneten während der gesamten Verhandlungen mit Analysen.

Am 26. Juni gibt es eine öffentliche Anhörung. Dabei geben Fachleute ihre Meinung zum Budget-Entwurf ab. Die Anhörung können Sie live in der Mediathek des Parlaments ansehen.

Verhandlungen in den Ausschüssen

Danach verhandeln die Abgeordneten jedes Kapitel in den Ausschüssen. Diese Sitzungen sind zwischen 29. Juni und 3. Juli geplant.

Voraussichtlicher Beschluss am 10. Juli

Der Abschluss der Budget-Verhandlungen findet im gesamten Nationalrat statt. Ab 8. Juli bespricht er den Budget‑Entwurf in der Zweiten und Dritten Lesung. Die Abgeordneten können dabei Anträge für Änderungen stellen. Das funktioniert wie bei jedem anderen Gesetzes-Entwurf.

Den endgültigen Beschluss des Budgets erwartet man für 10. Juli. Dabei beschließt der Nationalrat folgende Teile:

  • Die Bundes-Finanzgesetze für 2027 und 2028
  • Begleitende Gesetze
  • Den Bundes-Finanzrahmen. Das ist ein Plan für 4 Jahre. Er gibt verbindlich vor, wie viel der Bund in verschiedenen Bereichen höchstens ausgeben darf.

Audio-Artikel "Nachrichten in einfacher Sprache"

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Seit November 2025 bietet das Parlament alle Nachrichten in einfacher Sprache auch als Audio-Artikel. Man kann sich die Nachrichten also anhören. Man muss sie nicht mehr selbst lesen. Die Stimme ist von einer KI. Das ist die Abkürzung für Künstliche Intelligenz.

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