- In gewissen Verpackungen darf es bald tausende langlebige Chemikalien nicht mehr geben.
- Auf Spielplätzen soll es keine Zigarettenstummel mehr geben.
- Außerdem wird die Basisausbildung für Ärztinnen und Ärzte kürzer.
Drei Gesetze, die ab August gelten
Die Basisausbildung für Ärztinnen und Ärzte soll kürzer werden. Es wird in ganz Österreich Strafen geben, wenn man Zigarettenstummel auf Spielplätzen wegwirft.
1. Verbot von langlebigen Chemikalien durch EU-Verordnung
Ab dem 12. August sind sogenannte Ewigkeitschemikalien in Lebensmittelverpackungen verboten. In einer EU-Verordnung steht, dass Grenzwerte eingeführt werden. Diese langlebigen Chemikalien sind in Produkten, die Wasser und Fett abweisen sollen. Zum Beispiel in der Antihaftbeschichtung von Pfannen. Sie machen Regenjacken wasserabweisend und Kosmetika halten durch diese Chemikalien auch, wenn sie nass werden. Sie sorgen auch dafür, dass das Pizzafett nicht den Pizzakarton durchweicht.
Es geht bei dem Verbot aber nur um Verpackungen von Lebensmitteln. Der Grund dafür ist das Gesundheitsrisiko: Ewigkeitschemikalien halten extrem lang und können unter anderem krebserregend sein. Das Österreichische Umweltbundesamt hat diese Chemikalien sogar in Muttermilch nachweisen können.
2. Schutz von Kleinkindern
Ein anderes Gesetz wird es ab 20. August auch aus Gesundheitsgründen geben: Ab dann darf man in ganz Österreich auf öffentlichen Kinderspielplätzen keine Zigarettenstummel wegwerfen. Das gilt auch für zigarettenähnliche Erzeugnisse. In den Bundesländern gibt es schon jetzt spezielle Regeln, was man mit Zigarettenstummeln machen muss.
Das Wegwerfen von Zigarettenstummeln auf Spielplätzen kostet bald 500 Euro.
Diese Regelung soll Kleinkinder besser schützten. Wer sich nicht daran hält, muss 500 Euro Strafe zahlen. Wenn man noch einmal erwischt wird, kann das bis zu 2.000 Euro kosten.
3. Kürzere Basisausbildung für Ärztinnen und Ärzte
Anfang August ändern sich Regeln für zukünftige Ärztinnen und Ärzte: Die Basisausbildung wird kürzer. Sie wird nur noch sechs Monate dauern. Bis jetzt waren es neun Monate. Die Basisausausbildung nach dem Medizinstudium ist der erste Teil der Facharztausbildung. Damit sollen die Wartezeiten auf Ausbildungsplätze kürzer werden sagen die Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS.
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