Am 14. April beschäftigt sich der Innenausschuss mit zwei Vorschlägen der Regierung. Dabei geht es um die Umsetzung des europäischen Asyl- und Migrationspakts in Österreich.
Außerdem soll es ein Gesetz zur Obsorge für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge geben, also für Kinder und Jugendliche ohne Eltern oder andere verantwortliche Personen. Dazu soll es eine Aussprache mit Innenminister Gerhard Karner geben.
ÖVP, SPÖ, NEOS und Grüne haben einen gemeinsamen Antrag gestellt. Sie wollen feststellen, ob es eine Verbindung zwischen gewaltverherrlichendem Frauenhass und extremistischen Gruppen gibt.
Am gleichen Tag trifft sich auch der Außenpolitische Ausschuss. Es soll eine Diskussion zur EU-Außenpolitik mit Außenministerin Beate Meinl-Reisinger geben. Außerdem wird es um mehrere Anträge der Opposition gehen. Die FPÖ will ein Ende der EU-Sanktionen gegen Russland. Die Grünen verlangen Sanktionen gegen Mojtaba Khamenei, den neuen obersten Führer des Iran.
Am 15. April kommen der Bildungsausschuss und der Ausschuss für Arbeit und Soziales zusammen. Bildungsminister Christoph Wiederkehr kommt für eine Diskussion in den Bildungsausschuss. Es geht um Pläne der EU im Bereich Bildung. Es wird auch um eine Änderung des Privatschulgesetzes gehen. Künftig sollen Privatschulen eine Genehmigung brauchen, bevor sie starten dürfen.
Der Ausschuss für Arbeit und Soziales berät unter anderem über eine Verlängerung des "Wohnschirms", eine Hilfestellung für Menschen mit Problemen bei den Wohnkosten.
Außerdem geht es um Sachleistungen für Kinder aus Familien, die Sozialhilfe bekommen und genauere Regelungen zum Angehörigenbonus. Der Angehörigenbonus ist eine finanzielle Hilfe für Menschen, die zu Hause Angehörige pflegen.
Außerdem steht ein Bericht der EU auf der Tagesordnung. Dazu nimmt Sozialministerin Korinna Schumann Stellung.
Am 17. April soll der Umweltausschuss zusammenkommen. Dafür gibt es noch keine Tagesordnung.