News in einfacher Sprache 17.07.2023, 10:36

Kunst im Parlament lädt zum Nachdenken über Demokratie ein

Der Pallas-Athene-Brunnen, die Fresken in der Säulenhalle oder die Quadrigen auf den Dächern: Im Parlament gibt es viele Kunstwerke. Es repräsentiert Österreich nicht nur bei internationalen Besuchen als Kulturnation.

Seit der Wiedereröffnung des sanierten Parlamentsgebäudes im Jänner 2023 können Besucher:innen nun weitere Kunstwerke bestaunen, die dauerhaft installiert wurden. 
Es handelt sich dabei um In-situ-Arbeiten von neun renommierten österreichischen Künstler:innen: Peter Kogler, Brigitte Kowanz, Constantin Luser, Peter Sandbichler, Eva Schlegel, Lea Sonderegger, Martina Steckholzer, Esther Stocker und Heimo Zobernig.

Der lateinische Begriff "in situ" bedeutet "am Ort". Das Besondere bei den Kunstwerken ist also: Die Künstler:innen haben ihre Werke in direktem Bezug auf den "Ort" des Parlamentsgebäudes geplant und umgesetzt. 

In diesem Film erfahren Sie, wovon sich die Künstler:innen inspirieren ließen und welche Werke die Besucher:innen erwarten:

Einige der Kunstwerke können Sie selbst im Parlament erkunden. Hier finden Sie weitere Infos und Lagepläne und hier die Öffnungszeiten für Ihren Besuch. Bitte beachten Sie dabei: Das Parlament ist von 31. Juli bis 5. August 2023 für eine Woche geschlossen. Bei einer kostenlosen Kunstführung können Sie noch weitere Werke besichtigen. Hier geht es zur Anmeldung

Die Einladung an die Künstler:innen erfolgte auf Initiative von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und im Auftrag der Parlamentsdirektion unter Harald Dossi.  Als Kurator wurde Hans-Peter Wipplinger gewählt. Er ist der Direktor des Wiener Leopold Museums. "Es war mir wichtig, etwas Bleibendes, Nachhaltiges zu schaffen, denn heute wird das kulturelle Erbe von Morgen geschrieben", sagt Wipplinger.

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