In der Teilpension können ältere Arbeitnehmer:innen weniger Stunden arbeiten und gleichzeitig einen Teil ihrer Pension bekommen. Bundesministerin Korinna Schumann hat in der Aktuellen Stunde des Bundesrats gesagt, dass die Teilpension "ein wirklich gutes System" sei. Die Teilpension würde helfen, dass das Pensionssystem auf längere Zeit funktioniert. Schumann hat außerdem gesagt, dass ab Herbst auch die Mitarbeiter:innen des öffentlichen Dienstes in Teilpension gehen können.
Bundesministerin Korinna Schumann hat auch betont, dass die Menschen nicht später in Pension gehen müssen, nicht in das Pensionskonto eingegriffen wird und es keine Änderungen für Schwerarbeiter:innen geben wird. Und das, obwohl der Staat Österreich nicht viel Geld hat.
Die Redner:innen von ÖVP, SPÖ und NEOS haben die neuen Regelungen bei den Pensionen unterstützt. Die FPÖ ist enttäuscht. Die FPÖ ist der Meinung, dass die neuen Regelungen Kürzungen auf "dem Rücken der Schwächsten" seien. Sie hätten gedacht, dass es wenigstens wieder die sogenannte "Hacklerregelung" geben wird.
Die Grünen sind zwar sehr für die Teilpension, aber sie lehnen ab, dass die Altersteilzeit von fünf auf drei Jahre gekürzt werden soll.
Ministerin Schumann hat gesagt, dass die Regierung ein Problem lösen muss: Der Staat Österreich hat nicht viel Geld, aber die Pensionen müssen sicher bleiben. Andererseits muss man überlegen, wie die Menschen länger arbeiten können.