Gesundheits-Reformfonds
Der Gesundheits-Reformfonds ist ein Geldtopf. Bis zum Jahr 2030 sollen jedes Jahr 500 Millionen Euro zur Verfügung stehen.
Der Gesundheits-Reformfonds ist ein Geldtopf. Bis zum Jahr 2030 sollen jedes Jahr 500 Millionen Euro zur Verfügung stehen.
Die Krankenversicherungs-Beiträge von Pensionistinnen und Pensionisten steigen. Die Pensionsversicherung muss laut Gesetz etwas dazuzahlen. Diese Zuzahlungen kommen in den Fonds.
Das Geld soll unter anderem dabei helfen, die ärztliche Versorgung zu verbessern. Das heißt zum Beispiel, dass es mehr Ärztinnen und Ärzte gibt und man kürzer auf Termine wartet. Auch die Vorbeugung und Vermeidung von Krankheiten sollen besser werden.
Sozial-Ministerin Korinna Schumann hat erklärt, dass es außerdem mehr Primär-Versorgungs-Zentren geben soll. Das sind Gesundheitszentren, in denen Menschen mit verschiedenen Gesundheits-Berufen arbeiten. Man bekommt also unterschiedliche Untersuchungen und Behandlungen an einem Ort.
Genaue Regeln und Ziele für den Fonds soll das Sozial-Ministerium mit einer Verordnung festlegen.
Mit dem Geld aus dem Fonds sollen auch mehr Primär-Versorgungs-Zentren gebaut werden.
Der Gesundheits-Reformfonds soll auf 3 Fonds aufgeteilt werden:
Die Voraussetzung dafür ist, dass die 3 Versicherungsträger bestimmte Ziele erreichen.
Der Nationalrat könnte den Fonds schon nächste Woche beschließen.
Die FPÖ und die Grünen kritisieren den Fonds. Sie denken nicht, dass er die Probleme im Gesundheits-Bereich lösen kann. Sie fordern, dass sich der Gesundheits-Ausschuss genau mit dem Thema beschäftigt.
Die Regierung hat vorgeschlagen, Details im Sozialversicherungs-Recht zu verändern. Der Sozial-Ausschuss hat zugestimmt, so kann nun der Nationalrat darüber entscheiden.
Es geht zum Beispiel um kleine Änderungen bei der neuen Teil-Pension. Teil-Pension bedeutet: Ältere Menschen arbeiten in Teilzeit und bekommen gleichzeitig einen Teil ihrer Pension.
Auch bei der Mitversicherung von Lebensgefährtinnen oder Lebensgefährten soll es Änderungen geben.
Alle 5 Parteien haben einen gemeinsamen Antrag gestellt. Sie möchten Verbesserungen für überlebende Opfer des Nationalsozialismus erreichen.
Dabei geht es um den Nachkauf von Pensionsversicherungs-Zeiten. Wenn man keine oder wenig Sozialversicherung bezahlt, zahlt man auch wenig in die Pensionsversicherung ein. Später bekommt man dann wenig Pension.
Man kann aber nachträglich Beiträge in die Versicherung einzahlen, das ist der Nachkauf. Damit steigt die Pension, die man bekommt.
Außerdem geht es um Pflegegeld, das Personen im Ausland beziehen. Das betrifft Menschen, die Österreich erst Ende der 1940er-Jahre oder Anfang der 1950er-Jahre verlassen haben.
Jetzt kommt man noch leichter zu Informationen über Parlament und Demokratie. Denn man kann sich die Nachrichten in einfacher Sprache auch anhören.
Seit November 2025 bietet das Parlament alle Nachrichten in einfacher Sprache auch als Audio-Artikel. Man kann sich die Nachrichten also anhören. Man muss sie nicht mehr selbst lesen. Die Stimme ist von einer KI. Das ist die Abkürzung für Künstliche Intelligenz.
Es gibt jeden Tag neue Folgen. Man kann die Audio-Artikel auf diesen Kanälen hören: bei YouTube, Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music.