News in einfacher Sprache 07.05.2026, 10:10

Veranstaltung des Bundesrats: Regionen und Digitalisierung im Blick

Der Präsident des Bundesrats Markus Stotter hat zu der Veranstaltung ins Hohe Haus geladen. Die Regionen stehen vor großen Herausforderungen, sagte Stotter. Er nannte

  • die Digitalisierung,
  • den demografischen Wandel,
  • neue Anforderungen an die Sicherheit und
  • Daseinsvorsorge.

Starke Regionen entstehen dort, wo man entschlossen handelt, wo man Zusammenarbeit lebt und aktiv gestaltet.

Expertinnen und Experten hielten Vorträge. Die Themen reichten von regionaler Sicherheit über das Thema Ehrenamt und Jugend bis zur digitalen Souveränität. Das ist die unabhängige und selbstbestimmte Gestaltung der Digitalisierung.

Zu Beginn der Veranstaltung hielt Anton Mattle, Landeshauptmann von Tirol, einen Vortrag zum Thema zukunftsfähige Regionen im Wandel. Dabei sagte er, dass zukunftsfähige Regionen durch gute Infrastruktur, Chancengleichheit, familienfreundliche Rahmenbedingungen und die gezielte Nutzung regionaler Stärken entstehen.

Anton Mattle ist der Landeshauptmann von Tirol. Er hielt einen Vortrag zum Thema zukunftsfähige Regionen im Wandel.

Stellungnahmen von den Fraktionen

In ihren Stellungnahmen gingen die Bundesrätinnen und Bundesräte auf die Vielfalt der Themen dieser Veranstaltung ein.

Aus Sicht der ÖVP braucht es eine Digitalisierungs-Strategie über alle Parteigrenzen hinweg.

SPÖ und der FPÖ sehen ein Stadt-Land-Gefälle bei der Digitalisierung und sprachen sich unter anderem für mehr Mittel für die Gemeinden aus.

Die Grünen sagten: Digitale Souveränität ist kein Luxus, sondern die Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie.

Aus Sicht der NEOS ist beim Thema Digitalisierung wichtig, dass man überregional denkt.

Die Veranstaltung wurde live in der Mediathek des Parlaments übertragen. Man kann sie dort als Video-on-Demand abrufen. Die Parlamentsdirektion hat eine Fachinformation zum Thema "Welche Rolle können Regionen bei der digitalen Transformation spielen?" zusammengestellt. Diese Fachinformation ist nicht in einfacher Sprache.

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