Im Mittelpunkt stehen deutschsprachige Menschen aus Herkunftsgebieten, die außerhalb der nach 1918 bestehenden Grenzen Österreichs lagen, aber eng mit der Geschichte des Landes verbunden waren, sowie ihre Nachkommen.
Nach dem Ersten Weltkrieg zerfiel die Habsburgermonarchie. Die Republik Österreich wurde zu einem ihrer Nachfolgestaaten. Die Heimat vieler deutschsprachiger Menschen lag nun außerhalb Österreichs. Einige wurden Teil der neuen österreichischen Gesellschaft. Viele lebten weiterhin in Gebieten der ehemaligen Habsburgermonarchie wie Böhmen, Mähren, Schlesien, Galizien, die Bukowina, die Zips, das Banat, die Batschka oder Siebenbürgen. Die Suche nach einem besseren Leben führte zu Migrationsbewegungen innerhalb Mitteleuropas, aber auch nach Übersee.