Veranstaltung

Parlament der Ausgegrenzten

Inhalt

Zum bereits dritten Mal fand am Montag, den 16. Oktober 2023 das "Parlament der Ausgegrenzten" statt. Die „Armutskonferenz“ ist seit 1995 als Netzwerk von über 40 sozialen Einrichtungen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen ein Sprachrohr für Armutsbetroffene in Österreich und Menschen, die von sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Auf Initiative der Plattform „Sichtbar Werden“ und der „Armutskonferenz" lud die Zweite Präsidentin des Nationalrates Doris Bures zum Austausch und Dialog von 60 Betroffenen mit den Sozialsprecher:innen aller Fraktionen ein.

Ziel dieses Dialogforums auf Augenhöhe war, dass Armutsbetroffe, Armutsgefährdete und Menschen mit Armutserfahrungen Einblicke in ihre Lebenssituationen gewähren, um den Vertreter:innen des Nationalrates ihre Probleme und Herausforderungen sowie konkrete Anliegen und Forderungen näher zu bringen. Bei einem Weltcafé wurden bei Thementischen aktuelle und brennende soziale Probleme wie Teuerungen, Wohnkosten, existenzsichernde Arbeit, Barrieren und Hürden im Zugang zu Gesundheitsversorgung, die Zukunftsperspektiven für Kinder und Jugendliche, Zugang zu Bildung, die Verschlechterungen in der Sozialhilfe, sowie die Bedeutung sozialer Menschenrechte behandelt.

Vorprogramm

11:30 Uhr: Einlass in das Veranstaltungslokal und Vorbereitung auf die Veranstaltung

12:30 Uhr: Mittagessen

13:45 Uhr: Führung durch das Parlamentsgebäude

14:45 Uhr: Inhaltliche Vorbesprechung

16:00 Uhr: Kaffeepause

Programm

16:30 Uhr: Eröffnungsworte

Doris Bures
Zweite Präsidentin des Nationalrates

16:35 Uhr: Begrüßungsworte

Josef Muchitsch
Obmann Ausschuss für Arbeit und Soziales

Michaela Moser
FH St. Pölten & Die Armutskonferenz

Vertreter:innen der Plattform Sichtbar Werden

16:50 Uhr: Gemeinsame Diskussion und Gespräche an Weltcafé-Tischen

17:50 Uhr: Abschlussstatements

18:15 Uhr: Empfang

Moderation

Michaela Moser
FH St. Pölten & Die Armutskonferenz

Philipp Sonderegger
Menschenrechts-Experte 

Hinweis zur Medienöffentlichkeit

Die Veranstaltung war medienöffentlich. Lediglich das Vorprogramm und die gemeinsame Diskussion und Gespräche an Weltcafé-Tischen fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.