Veranstaltung

Überreichung des 'Ludo Hartmann Preises'

Inhalt

Ludo Moritz Hartmann, der Sohn des Dichters Moritz Hartmann, promovierte mit 22 Jahren an der Berliner Universität zum Doktor der Philosophie. 24-jährig habilitierte sich Hartmann an der Wiener Universität, an der er erst nach dem Ersten Welt­krieg, kurz vor seinem Ableben, eine Professur erhielt. Als Historiker nahm er eine moderne, seiner Zeit voraus­eilende Position ein. Auf seine Anregung hin wurden 1890 in der Volks­bildung erstmals Vorträge zu "Unterrichts­cursen" zusammen­gefasst. Er war maßgeblich an der 1895 erfolgten Gründung der "volks­tümlichen Universitäts­vorträge" beteiligt. Im 1900 gegründeten "Frauen­bildungs­verein Athenäum" war Hartmann Stellvertretender Obmann. Sein eigentliches volks­bildnerisches Tätigkeits­gebiet war jedoch das Volks­heim, dessen Gründung 1901 auf Hartmanns und Emil Reichs Initiative erfolgte. Hartmann bekleidete bis zu seinem früh­zeitigen Ableben am 14. November 1924 die Funktion eines Stellvertretenden Obmannes, war aber der "Motor" des Vereins. Hartmann war Gesandter der Republik Deutsch-Österreich in Berlin und von 1920 bis 1924 Mitglied des Bundesrates

Programm

Begrüßung und Einleitung

Barbara Prammer
Präsidentin des Nationalrates
Präsidentin des Verbands Österreichischer Volkshochschulen 

Zum Ludo-Hartmann-Preis

Michael Ludwig
Amtsführender Stadtrat
Vorsitzender des Vorstandes des Verband Österreichischer Volkshochschulen 

Vorstellung der mit dem Ludo-Hartmann-Preis bzw. -Förderungspreis ausgezeichneten Arbeiten

Univ.-Doz. Wilhelm Filla
Generalsekretär des Verbands Österreichischer Volkshochschulen 

Überreichung der Preise

durch Barbara Prammer

Der Ludo-Hartmann-Preis 2011 erging an Birgit Aschemann und Wilfried Hackl

Der Ludo-Hartmann-Förderungspreis 2011 erging an Monika Veigl-Petschko.