Veranstaltung

Tag der offenen Tür im Parlament und im Palais Epstein

Tag der offenen Tür: Fast 11.000 besuchten Parlament am Nationalfeiertag

Am Nationalfeiertag besuchten annähernd 11.000 Interessierte das Parlament. Gäste aus dem In- und Aus­land blickten beim bereits zehnten Tag der offenen Tür hinter die Kulissen des Hohen Hauses, informierten sich zur Tätigkeit des Parlaments und sprachen mit Politiker:innen.
Das Innere des Parlaments­gebäudes war nur mehr in diesem und im folgenden Jahr in seiner bisherigen Form zu sehen, ab dem Sommer 2017 mussten seine Pforten aufgrund der umfassenden Sanierungs­arbeiten für fünf Jahre lang geschlossen bleiben.

Schwerpunktthema „60 Jahre Neutralitätsgesetz“

Schon um 8 Uhr warteten die ersten Menschen auf der Rampe auf das Öffnen der Tore. Um Punkt 9 Uhr war es dann soweit: National­rats­präsidentin Doris Bures begrüßte die ersten Besucher:innen gemeinsam mit ihren Präsidiums­kollegen Karlheinz Kopf und Norbert Hofer.
Im Hohen Haus angelangt, erwartete die Gäste heuer ein besonderer Schwer­punkt: Da sich der Beschluss des Neutralitäts­gesetzes zum 60. Mal jährte, konnten sie die Neutralitäts­beschluss­urkunde im Original sehen und sich von einem Film im historischen Sitzungs­saal informieren lassen.

weitere Schwerpunkte: Sanierung und Untersuchungsausschuss

Im Budgetsaal und den benachbarten Lokalen warteten Mitarbeiter:innen der Parlaments­direktion mit Informationen zur Tätigkeit des Hypo-Untersuchungs­ausschusses auf die Besucher:innen. Eine improvisierte Bau­stelle in der Säulen­halle gab eine kleine Vorschau auf die geplante Sanierung des Pracht­baus am Ring.

Rundgang durch das Parlamentsgebäude

Auch ein Rundgang durch das Hohe Haus stand am Programm: Von der Säulen­halle führte die Route über den Sitzungs­saal des Bundes­rates zu den Büros des Dritten und des Zweiten National­rats­präsidenten. Danach ging es weiter in den Sitzungs­saal des National­rates. Hier nutzten fast 1.700 Besucher:innen die Gelegen­heit und ließen sich am Redner:innen­pult fotografieren – das Bild konnten sie als kosten­loses Andenken mit nach Hause nehmen.
Nach einem Blick in den Budget­saal und den Empfangs­salon der National­rats­präsidentin führte die Route in den Historischen Sitzungs­saal. Die letzte Station bildete ein Besuch im Büro von National­rats­präsidentin Doris Bures.

Mandatarinnen und Mandatare trafen Bürger:innen

Wie jedes Jahr nutzten auch zahlreiche Abgeordnete zum National­rat und Mitglieder des Bundes­rates die Gelegen­heit und unter­hielten sich mit den Bürger:innen über ihre Arbeit im Hohen Haus.
Bei den Stationen am Weg durch das Parlament standen Vermittler:innen mit Informationen über das Gebäude und das politische System bereit. Mitarbeiter:innen der Parlaments­direktion gaben Auskünfte zu Demokratie­werkstatt und Demokratie­WEBstatt, während junge Besucher:innen Spaß mit dem Maskottchen Lesko hatten.
Am Ende der Tour durch das Gebäude waren die Gäste herzlich in das Besucher:innen­zentrum eingeladen, um sich die Hinter­gründe des öster­reichischen Parlamentarismus an inter­aktiven Medien­stationen genauer anzusehen.

Palais Epstein öffnete seine Tore

Auch das Palais Epstein öffnete am 26. Oktober seine Tore zur Besichtigung. Die Tour durch das herrschaftliche Gebäude führte die Gäste in das Ober­geschoß, die Bel Etage. Die Besucher:innen besichtigten dort die Privat­räumlich­keiten der Bankiers­familie Epstein, die das Gebäude als Wohn­sitz und Geschäfts­lokal nutzten.