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Am 8. April wird der "Internationale Tag der Roma" begangen. Er erinnert an den ersten weltweiten Roma-Kongress am 8. April 1971 in London, bei dem die "Romani Union" als internationale Vertretungsorganisation der Volksgruppe gegründet wurde. Traditionell begeht auch das Österreichische Parlament diesen Tag mit einer Veranstaltung. Im Jahr 2015 wurden Fragen der Erinnerung aufgeworfen. Das Gedenkjahr 2015 hat Anlass zu einer Debatte darüber geboten, welche Momente und Ereignisse in den Roma/Romnja-Communities präsent sind, welche erinnert werden und welche nicht. Aspekte aus einer oft marginalisierten Sprechposition sollen dabei aus unterschiedlichen Blickpunkten aufgezeigt werden, um eine breitere gesellschaftliche Diskussion anzuregen. Kultur‑wissenschaftliche Perspektiven werden mit persönlichen, politischen und gesellschaftlichen Sichtweisen in Verhandlung treten, um die erinnerungskulturelle Debatte mit weiteren Akzenten zu bereichern und zu erweitern.