Veranstaltung

Diskussionsveranstaltung anlässlich des Internationalen Roma-Tages 'Erinnerung in den Roma/Romnja-Communities'

Inhalt

Am 8. April wird der "Internationale Tag der Roma" begangen. Er erinnert an den ersten welt­weiten Roma­-Kongress am 8. April 1971 in London, bei dem die "Romani Union" als internationale Vertretungs­organisation der Volks­gruppe gegründet wurde. Traditionell begeht auch das Österreichische Parlament diesen Tag mit einer Veranstaltung. Im Jahr 2015 wurden Fragen der Erinnerung aufgeworfen. Das Gedenk­jahr 2015 hat Anlass zu einer Debatte darüber geboten, welche Momente und Ereignisse in den Roma/­Romnja-­Communities präsent sind, welche erinnert werden und welche nicht. Aspekte aus einer oft marginalisierten Sprech­position sollen dabei aus unterschiedlichen Blick­punkten aufgezeigt werden, um eine breitere gesellschaftliche Diskussion anzuregen. Kultur‑­wissenschaftliche Perspektiven werden mit persönlichen, politischen und gesellschaftlichen Sicht­weisen in Verhandlung treten, um die erinnerungs­­kulturelle Debatte mit weiteren Akzenten zu bereichern und zu erweitern.

Programm

Begrüßung

Doris Bures
Präsidentin des Nationalrates

Dr. Josef Ostermayer
Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien

Keynote

Dr. h.c. Mag. Karl-Markus Gauß
Autor

Am Podium

Mag. Dr. Gerhard Baumgartner
Historiker, Leiter des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands

Mag.a Andrea Härle
Geschäftsführerin Romano Centro, Kuratorin der Ausstellung "Romane Thana" am WienMuseum

Prof. Rudolf Sarközi
Obmann Kulturverein österreichischer Roma

Irina Spataru, BA
Roma/Romnja-Aktivistin, Translationswissenschaftlerin

Moderation

Gilda Horvath
Journalistin