Inhalt
Im Fokus der Tagung stand das Verhältnis von Demokratie und Sprache in der Politik mit Schwerpunkt auf Parlamentsdebatten und Demokratieentwicklung. Das parlamentarische Plenum wurde dabei als spezifische öffentliche Arena untersucht, die Standards des Sprachgebrauchs und somit einer politischen (Sprach-)Kultur setzt. Vorträge nationaler und internationaler Wissenschafter:innen unterschiedlicher Disziplinen analysierten die Bedeutung parlamentarischer Rhetorik für die Konstruktion nationaler Identität. Im Vordergrund standen dabei politische Exklusionsstrategien, beispielsweise antisemitische oder antifeministische Äußerungen, die (normative) Demokratieverständnisse in Frage stellen. Details finden Sie auch auf der Projekthomepage.