Veranstaltung

Die Zukunft des baukulturellen Erbes

Das gebaute Erbe Österreichs

Der Bestand an unter Schutz stehenden Denk­mälern umfasst per Ende 2014 laut BDA 37.597 Objekte, über ganz Österreich verteilt. Zusätzlich gibt es noch nicht unter Schutz stehende, aber Orts­bild und/oder Kultur­landschaft prägende Gebäude in ebenfalls großer Zahl. All diese Objekte zusammen bilden das "gebaute Erbe Österreichs". Dieses stellt einen unverzichtbaren Bestand­teil unserer nationalen Identität und Geschichte dar. Beispiel­haft sei erwähnt, dass drei Viertel aller Tourist:innen wegen diesem bau­kulturellen Erbe Österreich besuchen und nicht etwa wegen Sonne oder Wasser!

Druck durch Normen und Gesetze

Die Thematik ist auch deshalb aktuell, da durch eine Viel­zahl von Gesetzen und Normen der Druck auf die Eigen­tümer:innen, Planer:innen und Verantwortlichen laufend wächst (Energie­sparverordnungen, Bau­normen, fehlende Bauer­leichterungen, fehlende steuerliche Anreize für Eigentümer:innen, etc.). Ziel der Enquete war es, Problem­lagen auch im internationalem Vergleich aufzuzeigen und konkrete Lösungs­- und Verbesserungs­vorschläge zu präsentieren.

Programm

Begrüßung

Prof. Gottfried Kneifel
Präsident des Bundesrates

Impulsreferat

Situationsanalyse und Großwetterlage
Univ.-Prof. Dr. Wilfried Lipp
Landeskonservator a.D.

Aus der Praxis des Denkmalpflegers, Realität und Optionen
Prof. Dr. Egon Greipl
Generalkonservator a.D. und Stadtrat der Stadt Passau

Erhaltung des baukulturellen Erbes, internationale Vergleiche
Prof. Albrecht Konecny
Bundesrat a.D., Wien

Normen: Nutzungshilfe oder Beschränkung
Mag. Reinhold Sahl
Burghauptmann

Behandlung von praktisch ertragslosem Eigentum
Dr. Johannes Kyrle
Obmann Land&Forst-Betriebe, Niederösterreich

Zusammenfassung

Ziele moderner und sanfter Bewirtschaftung des baukulturellen Erbes
Dr. Georg Spiegelfeld-Schneeburg
Präsident der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege Oberösterreich

Schlussworte und Moderation

Prof. Gottfried Kneifel
Präsident des Bundesrates