Veranstaltung

Am Prüfstand: Gewaltschutz für Frauen in Österreich

Inhalt

Österreich nimmt hinsichtlich seiner Gewalt­schutz­­gesetze ohne Zweifel eine internationale Vorreiter­rolle ein und konnte diese in den letzten Jahren noch weiter ausbauen. Besonders hervorzuheben sind etwa Verbesserungen im Zusammen­hang mit Anti-­Stalking, der Prozess­begleitung, Verankerung von sexueller Belästigung im Straf­recht sowie die Ausweitung des Betretungs­verbots im Sicherheits­polizeigesetz. Auf internationaler Ebene ist das Über­einkommen des Europa­rats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul­konvention) ein weiterer Meilen­stein im Gewalt­schutz und für Österreich von höchster Relevanz. All diese Maßnahmen dienen dem Schutz von Frauen und Mädchen und sollen ihre Rechte stärken. Doch wie greifen die beschlossenen Reformen in der Praxis? Welche Maßnahmen werden in Zukunft erforderlich sein? Diesen und weiteren Fragen ging eine hoch­karätig besetzte Diskussions­­veranstaltung anlässlich der internationalen Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" nach.

Programm

Eröffnung

Doris Bures
Präsidentin des Nationalrates

Einleitungsstatements

Dr.in Sabine Oberhauser
Bundesministerin für Gesundheit und Frauen

Dr. Wolfgang Brandstetter
Bundesminister für Justiz

Impulsstatements

Rosa Logar, MA
Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie
Vizepräsidentin der ExpertInnengruppe GREVIO

Mag. Romeo Bissuti
Verein "Männerberatung Wien"
Obmann der White Ribbon Österreich Kampagne

Oberst Johann Golob
Landespolizeidirektion Wien, Leiter der Pressestelle

Diskussion - mit Abschlussstatements der Frauensprecherinnen

Moderation

Corinna Milborn
Journalistin und Politikwissenschaftlerin