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Österreich nimmt hinsichtlich seiner Gewaltschutzgesetze ohne Zweifel eine internationale Vorreiterrolle ein und konnte diese in den letzten Jahren noch weiter ausbauen. Besonders hervorzuheben sind etwa Verbesserungen im Zusammenhang mit Anti-Stalking, der Prozessbegleitung, Verankerung von sexueller Belästigung im Strafrecht sowie die Ausweitung des Betretungsverbots im Sicherheitspolizeigesetz. Auf internationaler Ebene ist das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbulkonvention) ein weiterer Meilenstein im Gewaltschutz und für Österreich von höchster Relevanz. All diese Maßnahmen dienen dem Schutz von Frauen und Mädchen und sollen ihre Rechte stärken. Doch wie greifen die beschlossenen Reformen in der Praxis? Welche Maßnahmen werden in Zukunft erforderlich sein? Diesen und weiteren Fragen ging eine hochkarätig besetzte Diskussionsveranstaltung anlässlich der internationalen Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" nach.