Veranstaltung

Politische Matinee "Frauen - Erinnern" anlässlich des Internationalen Frauentages

Inhalt

Das Jahr 2018 war durch zahl­reiche Jubiläen und Jahrestage wichtiger Weg­marken der österreichischen Zeit­geschichte geprägt. Der Anteil von Frauen an dieser Geschichte war lange Zeit von der öffentlichen Erinnerung und dem kulturellen Gedächtnis nahe­zu ausgeschlossen. Gleich­zeitig waren und sind es aber häufig Frauen, die Erinnerungs­arbeit aktiv betreiben und in unserer Gesellschaft die Aufgabe des Erinnerns übernehmen.

Darauf machte die renommierte Kultur­wissenschaftlerin Aleida Assmann mit ihrem Einleitungs­vortrag über "Weibliches Erinnern" aufmerksam, die mit ihren Arbeiten über individuelles, soziales, nationales und transnationales Erinnern der Gedächtnis­forschung wichtige Impulse gegeben hat.

Anschließend bot die Historikerin Johanna Gehmacher, die Schrift­stellerin Maja Haderlap, die Soziologin Brigitte Halbmayr und Aleida Assmann in einem von Journalistin Sibylle Hamann moderierten Podiums­gespräch Einblicke in unterschiedliche Perspektiven zum Thema "Frauen und Erinnerung".

Programm

Begrüßung

Doris Bures
Zweite Präsidentin des Nationalrates

Keynote

Weibliches Erinnern

Aleida Assmann
Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Professorin emerita für Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz, Korrespondierendes Mitglied der ÖAW

Podiumsdiskussion

Johanna Gehmacher
Historikerin, Institut für Zeit­geschichte der Universität Wien, Leiterin des Forschungs­schwerpunktes Frauen- und Geschlechtergeschichte der Historisch-­Kultur­wissenschaftlichen Fakultät

Maja Haderlap
Schrift­stellerin, Ingeborg Bachmann-­Preisträgerin 2011

Brigitte Halbmayr
Soziologin und Politologin, Institut für Konflikt­forschung Wien, Forschungs­schwerpunkt Frauen und
NS-Verfolgung, Oral History sowie Erinnerungs­politik

Moderation

Sibylle Hamann
Journalistin und Autorin