Inhalt
Das Jahr 2018 war durch zahlreiche Jubiläen und Jahrestage wichtiger Wegmarken der österreichischen Zeitgeschichte geprägt. Der Anteil von Frauen an dieser Geschichte war lange Zeit von der öffentlichen Erinnerung und dem kulturellen Gedächtnis nahezu ausgeschlossen. Gleichzeitig waren und sind es aber häufig Frauen, die Erinnerungsarbeit aktiv betreiben und in unserer Gesellschaft die Aufgabe des Erinnerns übernehmen.
Darauf machte die renommierte Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann mit ihrem Einleitungsvortrag über "Weibliches Erinnern" aufmerksam, die mit ihren Arbeiten über individuelles, soziales, nationales und transnationales Erinnern der Gedächtnisforschung wichtige Impulse gegeben hat.
Anschließend bot die Historikerin Johanna Gehmacher, die Schriftstellerin Maja Haderlap, die Soziologin Brigitte Halbmayr und Aleida Assmann in einem von Journalistin Sibylle Hamann moderierten Podiumsgespräch Einblicke in unterschiedliche Perspektiven zum Thema "Frauen und Erinnerung".