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"Niemand steht über dem Gesetz. Jeder und jede Einzelne hat bestmöglich dazu beizutragen, den sozialen Zusammenhalt sicherzustellen." Mit diesen Worten eröffnete Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka ein internationales Symposium im österreichischen Parlament, zu dem der Rechnungshof und die Volksanwaltschaft eingeladen haben. Das Symposium steht unter dem Titel "Gute öffentliche Verwaltung und BürgerInnennutzen – die Rolle parlamentarischer Kontrollinstitutionen". Das Treffen fand im Rahmen des österreichischen Ratsvorsitzes statt.
Er schätze den Rechnungshof und die Volksanwaltschaft nicht nur als unabhängige Kontrollorgane des Nationalrats, sondern auch aufgrund seiner tiefen Überzeugung, dass verantwortungsvolle und nachhaltige Politik nur durch objektive Kontrolle und in Erfüllung der Gesetze sichergestellt werden kann, so Sobotka. Das Ausmaß der Kontrolle, insbesondere aber auch, wie man mit konstruktiver Kritik umgeht, seien die Charakteristika einer gefestigten und hoch entwickelten Demokratie. "Was Österreich stark macht, das ist das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Rechtsstaat. Sie können sicher sein, dass Unrecht niemals akzeptiert wird", unterstrich der Nationalratspräsident.