Veranstaltung

Die ersten Acht „Reden der ersten weiblichen Abgeordneten im Österreichischen Parlament“

Inhalt

Dem im Jahr 1918 mit der Republik ausgerufenen Frauen­wahl­recht ging ein langer und harter Kampf um politische Mit­bestimmung und Teil­habe voraus. Zu den Frauen­wahl­rechts­verteidigerinnen zählten auch jene Frauen, die bei den ersten Wahlen der Republik ins Österreichische Parlament gewählt wurden. Am Vorabend des Welt­frauen­tages, knapp 100 Jahre nachdem die ersten acht Frauen ins Parlament eingezogen sind (4. März 1919), werden die ersten acht Reden dieser Pionierinnen im Plenar­saal im Ausweich­quartier des Parlaments in der Hofburg neuerlich verlesen.
Die ersten Worte der Abgeordneten Dr. Hildegard Burjan, Anna Boschek, Emmy Freundlich, Adelheid Popp, Gabriele Proft, Therese Schlesinger, Amalie Seidel und Maria Tusch erinnern einhundert Jahre nach ihren ersten Debatten in der Konstituierenden National­versammlung noch einmal an die damalige politische Lage der jungen Republik sowie an die Themen, denen sich die Abgeordneten als erstes widmeten. Verlesen werden sie in der Reihen­folge, in der sich die damaligen Abgeordneten erstmals zu Wort gemeldet haben (zwischen 1919 und 1920).

Programm

Begrüßung und Moderation

Mag.a Sibylle Hamann
Autorin und Journalistin

Lesung der ersten Reden der weiblichen Abgeordneten der Konstituierenden Nationalversammlung zwischen 1919 und 1920

Kammerschauspielerin Elisabeth Orth liest
Abgeordnete Adelheid Popp über „die Aufhebung des Adels, der weltlichen Ritter und Damen­orden und gewisser Titel und Hürden“ in der 8. Sitzung

Schauspielerin Dorothee Hartinger liest
Abgeordnete Emmy Freundlich über „eine besondere Brot­auflage im Jahre 1919“ in der 9. Sitzung

Schauspielerin Petra Morzé liest
Abgeordnete Gabriele Proft über „das Invaliden­entschädigungs­gesetz“ in der 11. Sitzung

Schauspielerin Alexandra Henkel liest
Abgeordnete Amalie Seidel über „die Einhebung der inneren Abgaben und Lizenz­gebühren für eingeführte Verbrauchs­steuer­gegen­stände und Gegen­stände des Staats­monopols (Bericht­erstatter)“ in der 12. Sitzung

Kammerschauspielerin Elisabeth Orth liest
Abgeordnete Anna Boschek über „das Verbot der Nacht­arbeit der Frauen und Jugendlichen in gewerblichen Betrieben“ in der 15. Sitzung

Schauspielerin Dorothee Hartinger liest
Abgeordnete Dr. Hildegard Burjan über „die Errichtung und Unter­bringung von Volks­pflege­stätten“ in der 19. Sitzung

Schauspielerin Petra Morzé liest
Abgeordnete Therese Schlesinger über „Maß­nahmen zur Behebung des Supplenten­elends“ in
der 19. Sitzung

Schauspielerin Alexandra Henkel liest
Abgeordnete Maria Tusch über „die Verpfändung des Tabak­monopols“ in der 58. Sitzung