Abstract
Korruption ist ein globales Problem, welches Institutionen untergräbt und sich negativ auf die Entwicklung von Ländern und Gesellschaften auswirkt. Dem Ziel der Prävention und Bekämpfung von Korruption hat sich die 2010 gegründete Internationale Anti-Korruptionsakademie (IACA), mit Sitz im niederösterreichischen Laxenburg, verschrieben. Als staatlich anerkannte post-sekundäre Bildungseinrichtung setzt sich die IACA für die Förderung einer effektiven und effizienten Ausbildung sowie durch Schulung und technische Unterstützung zur Korruptionsbekämpfung ein. Die IACA ist zugleich eine internationale Organisation im völkerrechtlichen Sinn und als solche auf die freiwilligen Beitragszahlungen ihrer derzeit 81 Mitgliederstaaten und –Organisationen angewiesen.
Das vorliegende Dossier bietet einen Überblick über die Entstehungsgeschichte, die Ziele, die interne Struktur und das Angebot der IACA. Darüber hinaus werden die Themen Finanzierung und Zusammenarbeit mit österreichischen Behörden beleuchtet.
Dossier "Die Internationale Anti-Korruptionsakademie" lesen / PDF, 889 KB
Die Republik Österreich war eine treibende Kraft bei der Gründung der IACA im Jahr 2010 und sie ist zudem die größte finanzielle Unterstützerin und Sitzstaat.